Fanprojekt Halle

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  • "Viel zu tun"

    Viele Fußballer haben sich schon mit dem "Kein Platz für Rassismus!"-Schild fotografieren lassen. Und jetzt tanzen sie sogar - Im Video zur Musik der Irié Revoltés (Die Single zur Aktion "Kein Platz für Rassismus!" heißt "Viel zu tun"). Mit dabei sind unter anderem Jürgen Klopp, Karl-Heinz Körbel, Uwe Bindewald, Steffi Jones, Patrick Owomoyela, Mohamed Zidan, Faton Toski, Neven Subotic, Daniel Gunkel, Otto Addo, Patric Klandt, Amir Shapourzadeh, Istvan Sztani und Peter Lohmeyer (Das Wunder von Bern).

    Youtube Link

  • Offen, tolerant, liebenswürdig

    Tage des Respekts vom 18. bis 23. März in Halle – Hallianz-Spendenlauf am 21. März

    HALLE. Der in Halle geborene Fernsehunterhalter Kai Pflaume hat damit viele Herzen verbunden, jetzt werben „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage" und die Arbeitsgemeinschaft „Aktion Ladenschluss" mit dem alten Beatles-Titel „All you need is love". Es ist ihr Aufruf zu den internationalen Wochen gegen Rassismus (11. bis 24. März).

    „Respekt hoch zwei – eine zweite Woche für mehr Vielfalt" ist der hallesche Beitrag vom 18. bis zum 23. März überschrieben. „Halle soll offener, toleranter und liebenswürdiger werden", erklärt Karen Leonhardt von der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis das Ziel des bunten Bildungsangebots. Sie lädt zum zweiten Spendenlauf für den Hallianz-Jugendfonds am 21. März ein, wo in der Zeit von 10 bis 18 Uhr Freiwillige in der oberen Leipziger Straße für den guten Zweck Runden laufen sollen. Die Idee: Teilnehmer des Laufes bringen einen Sponsor mit, der für jede gelaufene Runde einen festen Betrag – zum Beispiel einen Euro – zahlt.

    Im vergangenen Jahr hat der Spendenlauf fast etwa die Hälfte dessen eingebracht, was für den Jugendfonds gebraucht wird, so Leonhardt. Der Fonds fördert Projekte und Veranstaltungen Jugendlicher, die in ihrer Schule und deren Umfeld Demokratie, Engagement und Toleranz fördern.

    Einige Prominente Halles haben ihre Teilnahme zugesagt. Zu ihnen gehört HFC-Präsident Michael Schädlich. Er ist nicht ganz untrainiert, sagt er, denn jeden Freitag spielt er Fußball. Er betont: „Der HFC ist gegen jede Art von Rassismus. Mehr als 20 Nationen spielen bei uns Fußball. Es ist nicht immer einfach, die Nationalitäten zu einem Ziel zu führen." Er kritisiert einige Medienleute, die sich einerseits gegen Krawalle beim Fußball erklären, andererseits aber nur dann berichten, wenn das Stadion brennt.

    Aufklärung in alle Richtungen tut Not. So verteidigt Steffen Kluge vom Fanprojekt Halle die martialisch wirkenden „Ultras" als besonders engagierte junge Fans, die unter anderem für die Kinderkrebshilfe eintreten. Es habe sich einiges zum Positiven entwickelt und das nicht allein durch Verbote, sondern durch Arbeit in den Köpfen. „Bei uns ist kein Platz für Rassisten und Rechtsextreme", unterstreicht Kluge. Ein Paradebeispiel dafür sei Patrick Mouaya. Der Verteidiger aus der Volksrepublik Kongo sei ein sehr beliebter Spieler und das nicht nur, wenn er gut spielt. Als er sich jüngst verletzte, hätten sich die Fans voll hinter ihn gestellt.

    Demokratie heißt, mitzumachen und Verantwortung zu übernehmen, sagt Kluge. Das sei beispielsweise beim Stadionbau so gelaufen. Die Fans seien einbezogen und ihre Wünsche berücksichtigt worden. Das habe sich positiv auf das Klima im neuen Stadion ausgewirkt. Inzwischen kämen Anfragen zu den Erfahrungen in Halle aus Erfurt, Zwickau und Chemnitz, wo Stadionneubauten geplant seien.

    Werkstatt-Termine, Informationsveranstaltungen und Ausstellungen sind für die Respekt-Woche angekündigt. „Es ist jeden Tag was los von früh bis abends", erklärt Marianne Böttcher von der Arbeitsgemeinschaft „Aktion Ladenschluss". Sie verweist auf die Ausstellung „Willi Sitte – Widerstandskämpfer und Maler" in der Verwaltungsstelle der Industriegewerkschaft Metall (Böllberger Weg 26). In der Schau wird die Partisanenzeit des Malers beleuchtet. Zudem lädt Böttcher zur Eröffnung des „Respekt AufLadens" am 18. März ein.

    Was ist sonst unter anderem los? 18. März: Lesung zum Widerstand der „Weißen Rose", Film „Gelebte Demokratie" mit Diskussion. 19. März: Film „Sophie Scholl – die letzten Tage", Lesung und Gesprächsrunde „Wi(e)der das Vergessen – eine Fahrt nach Auschwitz, Polen 2012". 20. März: Lesung zu Anne Frank, Lesung „Macht und Gewalt". Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: Werkstatt „Die neuen Nazis und ihre Kleider". 22. März: Zeitzeugengespräch, Vorstellung des Projekts arbeiterkind.de, Lesung „Wi(e)der das Vergessen mit dem Stadtplan auf Spurensuche in Halle 1933-45". 23. März: Film und Podiumsdiskusssion, „Leben verboten", Podiumsdiskussion „Auf dem rechten Auge blind".

    „Respekt hoch zwei - Eine Woche für mehr Vielfalt": www.halle-gegen-rechts.de

    Zweiter Spendenlauf für den Hallianz Jugendfonds: www.hallianz-fuer-vielfalt.de

    Quelle: http://www.sonntagsnachrichten.de/index.php/redaktion/halle/154-offen-tolerant-liebenswuerdig

     

  • Prominente Unterstützer und Spender beim HALLIANZ Spendenlauf für den HALLIANZ Jugendfonds

    Hallesche Aktionen zur Internationalen Woche gegen Rassismus am 21. März

    Halle (Saale), 13.03.2013: Am 21. März 2013 findet von 10 bis 18 Uhr auf dem oberen Boulevard bereits zum 2. Mal der Spendenlauf „Startschuss für Toleranz" zugunsten des HALLIANZ Jugendfonds für Demokratie und Toleranz statt.

    Die Organisatoren rufen alle Hallenserinnen und Hallenser auf, sich am Spendenlauf zu beteiligen, um hallesche Kinder- und Jugendprojekte für Demokratie und Toleranz zu unterstützen und persönlich Gesicht für eine weltoffene Stadt Halle (Saale) und gegen Rassismus zu zeigen.

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    Unter den Läufern sind unter anderem der Präsident des Halleschen Fußballclubs HFC, Dr. Michael Schädlich, Steffen Seifert mit seinem Team vom Wosz-Fanshop, die Mitarbeiter des Streetwork Fanprojektes, der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt, Mirko Petrick, sowie Profisportler des HFC oder der LIONS-Basketballfrauen. Außerdem laufen Schüler verschiedener Schulen und Aktive aus Vereinen mit.

    „Wir zeigen, dass beim HFC Rassismus keinen Platz hat. Im Nachwuchsbereich sind bei uns Spieler aus 20 Nationen aktiv. Da ist für uns ein Engagement für Toleranz und Vielfalt selbstverständlich!", so Herr Dr. Schädlich.

    Neben den zahlreichen Einzelspendern unterstützen auch hallesche Unternehmen den HALLIANZ Spendenlauf, wie der WOSZ Fan-Shop mit 1.000 Euro, die ÖSA-Versicherungen mit 300 Euro, der HFC-Fanszene e.V. mit 200 Euro sowie die Plasma Service GmbH, die Deloitte & Touche GmbH oder die Günther Papenburg AG. Weitere Spender, egal ob Einzel- oder Unternehmensspender, sind herzlich willkommen!

    Auf das beste Lauf-Team, die beste Schulklasse und die besten Einzelläufer warten zudem attraktive Preise, z.B. Freikarten, Schnuppertrainings mit den Halleschen Basketballfrauen LIONS oder auch Zauberlernkästen für die Jüngsten! ...

     

  • Zwickau will – Halle hat ein neues Stadio

    Fanvertreter erkundigten sich über den Halleschen Stadionneubau

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    Der Umbau des maroden Kurt-Wabbel-Stadions zu einer modernen Fußballarena erfreut nicht nur die Fußballfans Sachsen-Anhalts. Auch über die Landesgrenze hinaus wurde das Bauprojekt von Vereinen und Fußballfans mit großem Interesse verfolgt.

    Am Dienstag, den 13.März 2013, besuchte jetzt auch eine Zwickauer Fandelegation Halles schicken Fußballtempel um sich neben einem Blick hinter die Kulissen über Planungs- und Bauabläufe zu informieren.

    Das „Hallesche Modell" einer aktiven Mitgestaltung der Fußballfans beim Bau ihres neuen Wohnzimmers hat sich auch in Zwickau rumgesprochen. Da in naher Zukunft auch in der Trabbistadt ein neues Stadion gebaut werden soll und der beauftragte Architekt sich für das Schmuckstück „NEW-KWS" verantwortlich zeichnet, war es für die Fanprojekte beider Standorte eine schöne Aufgabe beide Fanlager mit Reinhard Rau, alias „Eine Mann, ein Wort, ein Stadion" (1) zu einem Erfahrungsaustausch einzuladen.

    Die Zwickauer Fans fuhren nach lebhaften Gesprächen mit zahlreichen Tipps und Tricks in der Tasche, sichtlich zufrieden und voller Hoffnung auf ein ebenfalls erfolgreiches „Stadionbauprojekt - mit Fans für Fans", zurück in ihre idyllische Sachsen-Metropole.

    Das Streetwork Fanprojekt der Stadt Halle wünscht den Zwickauer Sportfreunden ebenfalls viel Spaß und Erfolg beim Stadionbau. Bei Reinhard Rau sind sie erfahrungsgemäß in guten Händen.

  • Fanprojekte und KOS im Landtag von NRW

    Logo KOSBei einer öffentlichen Anhörung im Düsseldorfer Landtag zum Umgang mit Fangewalt war u.a. auch die KOS mit Michael Gabriel vertreten, um eine fachliche Einschätzung zu liefern. Thema der Debatte waren auch die Arbeitsbedingungen und Interventionsmöglichkeiten der Fanprojekte.

    Mehr dazu unter: http://www.kos-fanprojekte.de/index.php?id=news-11032013

  • 1. Hallen-Kinder-Fußball-Cup am 07.04.2013

    130309 03Wann

    • 07.04.2013 10:00 - 16:00

    Wo

    • Sporthalle Bildungszentrum Neustadt

     

    Details

  • Spendenlauf: „Startschuss für Toleranz“ am 21. März!

    130309 01Organisatoren laden zum Mitmachen ein

    „Respekt – eine zweite Woche für mehr Vielfalt!" unter diesem Motto laden zahlreiche hallesche Vereine, Netzwerke und engagierte Bürger in der Zeit vom 18. März bis zum 23. März 2013 zur einer Aktions- und Bildungswoche für Toleranz und Demokratie ein.

    Diese Aktionswoche ist ein lokaler Beitrag zur Internationalen Woche gegen Rassismus, die vom 11. bis zum 24. März bundesweit stattfindet und den UNO-Gedenktag gegen Rassismus am 21. März würdigt. Damit soll auf die Gefahren des "wachsenden extremistischen Gedankenguts" aufmerksam gemacht werden.

    Neben verschiedenen Workshops, Ausstellungen, Diskussionen und Lesungen wird der HALLIANZ-Spendenlauf „Startschuss für Toleranz" am 21. März 2013, eine gute Möglichkeit für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sein, sich ganz praktisch für mehr Vielfalt zu engagieren und damit hallesche Jugendprojekte für mehr Toleranz und Vielfalt zu unterstützen. Der Erlös des Spendenlaufes geht an den HALLIANZ Jugendfonds. Mit dessen Hilfe werden Projekte für und von Jugendlichen für mehr Demokratie, Toleranz und Mitgestaltung in Halle gefördert.

    Auch der Hallesche Fußballclub, der Wosz-Fanshop, der HFC-Fanszene e.V. und das Streetwork Fanprojekt wird sich an der Aktion beteiligen. Wenn auch Du mitlaufen oder finanziell unterstützen möchtest, melde dich beim Fanprojekt unter 0176/64204906 oder fanprojekt-halle@gmx.de.

     

  • Der Regionalverbund Ost der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) zu Gast im neuen Fanprojekt

    Am Mittwoch, dem 28. März 2012 trafen sich die 13 Fanprojekte aus dem Osten der Bundesrepublik in Leipzig. In den neuen Räumlichkeiten des Fanprojektes standen unter anderem die aktuellen Themen und Projekte der einzelnen Standorte und die Vorbereitung der mehrtägigen Regionalverbundstagung, welche im August in Magdeburg ansteht, auf der Tagesordnung. Hierfür wurden die Inhalte der Workshops auf thematische Schwerpunkte präzisiert, welche auf wesentliche Grundlagen der sozialpädagogischen Arbeit mit Fußballfans ausgerichtet sind.

    logo fanprojekt leipzig

    Neben der Diskussion zu fachlichen Standards der Bundesarbeitsgemeinschaft war ebenso das anstehende „Fanfinale" der BAG eines der Themen des Treffens. Alljährlich findet im Rahmen des DFB-Pokalfinales in Berlin das traditionelle Kleinfeldturnier für Jungen- und Mädchenteams aus den Reihen der Fanprojekte auf der Sportanlage Jungfernheide in Berlin Charlottenburg statt.

    „Wir freuen uns, dass das Fanprojekt Leipzig in Trägerschaft der Outlaw gGmbH offiziell im Ostverbund der BAG aufgenommen wurde", so Sarah Köhler, Leiterin des örtlichen Projektes. Das Leipziger Projekt wurde einstimmig aufgenommen.

    Daneben gab es für das Leipziger Team einen weiteren Grund zur Freude: Im Jahr 2013 wird das Projekt die Jahrestagung der BAG ausrichten und alle bundesweit tätigen Kolleginnen und Kollegen der Fanprojekte in Leipzig begrüßen.

    Das nächste Treffen des Regionalverbundes findet bereits im Mai statt. „Kontinuierliche fachliche Diskussionen sind notwendig, um ein ausgeglichenes Verständnis für Distanz und Nähe zu der Zielgruppe und den beteiligten Institutionen in der alltäglichen Arbeit gewährleisten zu können.", so Sven Graupner, der im Fanprojekt Cottbus tätig ist und zusammen mit Korinna Dittrich vom Fanprojekt Dresden den Regionalverbund unter anderem auf der Bundesebene als Sprecher vertritt. „Wir danken dem Leipziger Team für die Organisation und Ausrichtung des Treffens", schloss Korinna Dittrich die Sitzung der BAG Ost.

     

  • 21.März 2012 - HFC Nachwuchs mit tollem Engagement beim 1. Hallianz-Spendenlauf

    Unter „Aufsicht" von Mannschaftsleiter Tino Schuhmann beteiligte sich eine hoch motivierte Gruppe von HFC Nachwuchskickern mit dem Leiter des Fanprojektes Steffen Kluge am 1. Hallianz-Spendenlauf.

    Die Läufergruppe absolvierte auf der 500 Meter langen Strecke zusammen sagenhafte 227 Runden. Unter dem Beifall zahlreicher Schaulustiger wurde die Wegstrecke auf dem oberen Boulevard, mit Start und Ziel am Riebeckplatz, von ca. 200 Läufern gemeistert.

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    Das HFC Team wurde von der Spendengemeinschaft „ Wosz-Fanshop, HFC-Fanszene e.V. und den Streetworkern der Stadt Halle (Saale)" unterstützt und erbringt bei den „ausgehandelten 1,00 € Startgeld" pro gelaufener Runde nun 227,00 €uro für den Jugendfond der Stadt Halle.

    Der Hallianz-Spendenlauf ist eingebettet in die Internationale Woche gegen Rassismus und ein Höhepunkt in der lokalen Bildungswoche „Respekt - Eine Woche für mehr Vielfalt".

    Mehr Infos zur Veranstaltung unter: http://www.hallianz-fuer-vielfalt.de/ 

  • 16.3.2012 – 42 – 7026 - 2:0

    Als Mitglieder des HFC-Fanszene e.V. mit 42 Schülern des Christian-Wolff-Gymnasiums, dem Direktor sowie Eltern und Lehrern, eine Dreiviertelstunde vor Anpfiff, das rappelvolle Geländes des Fanhauses betraten, hatten die Stadionverbotler bereits die vom Verein und der Saalefront gesponserten Grillwürstchen auf den Grill gelegt und den aufgeregten Kids eine Cola spendiert.

    Nicht nur die Schüler und Schülerinnen waren an diesem milden Frühlingsabend, an dem ein beeindruckender Menschenstrom in behaglichem Rot in das gestylte Wabbel strömten, aufgeregt.

    Auch so manch HFC-Getreuer, in den zwanzig Nachwendejahren von so einigen Enttäuschungen gezeichneter Haudegen, musste seine Aufregung und die eine oder andere (Vor) Freudenträne wegdrücken.

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    Flutlichtspiele, in den letzen Lebensjahren des KWS nicht genehmigungsfähig da die Masten unter der Last der zentnerschweren Lichtstrahlen einzustürzen drohten, vermitteln einen Hauch von großer Fußballbühne.

    7026 Zuschauer in einem Viertligaspiel, lassen auch bei einem Traditionsverein, obwohl es "nur" gegen eine jugendliche Amateurmannschaft geht, den Puls höher schlagen.

    Ok., die Zweite des HSV ist keine Laufkundschaft und hat mit einem 4:1 Sieg gegen unsere von Endorphinen geschwängerten Eröffnungsspielkicker mächtig auf die Pauke gehauen. Aber schon eine Woche später machten die Jungs unserer Sympathietrainergranate, dessen „Arthur der Engel Frisur“ bei MDR Interviews mittlerweile für so viel herzbewegende Zuneigung sorgt, dass man neben dem Cheftrainer am liebsten gleich den ganzen HFC in die Arme nehmen möchte, mit einem 1:0 in Hamburg wieder ernst.

    Zum Kuscheln mit Waage, dem Dicken, Strotze & Co ist es aber noch etwas zu früh. Schließlich will keiner die Konzentration und den Lauf der Truppe unterbrechen.

    Auch heute Abend läuft es gut. Ein frühes Tor durch Toni. Hinten steht wie fast immer in dieser entzückend, spannenden Saison die Null und kurz vor Schluss trifft wieder mal Telmo. Eigentlich nach der letzten Saison schon ausgemustert. Aber zum Glück nur eigentlich...

    Was bleibt noch zu sagen - seht selbst...

     

  • Die HFC-Fanszene im Internet

    Der HFC-Fanszene e.V. möchte den Internetauftritt der HFC-Fans im Internet bündeln und verbessern. Dies gelingt natürlich nur unter dem Motto „Gemeinsam unaufhaltsam" und so lädt dieser alle Betreiber von Fanseiten, Fan-Fotografen, sowie weitere Computerfreaks in der HFC Familie zu einem gemeinsamen Gespräch am Donnerstag, den 22.03.2012,19.00 Uhr ins Fanhaus ein. Der HFC-Fanszene e.V. bittet um eine Teilnahmebestätigung per E-Mail an info@hfc-fanszene.de. Also auf geht's und tragt alle zu einem gemeinsamen Internetauftritt bei!

    HFC-Fanszene e.V.

    Der Vorstand

  • Zusammenarbeit von HFC-Fanszene e.V. und Christian-Wolff-Gymnasium vereinbart - "Der Schüler von heute ist der HFC-Fan von morgen"

    Ausgehend von diesem Gedanken nimmt der HFC Fanszene e.V. derzeit Kontakt zu halleschen Schulen auf, um für den Halleschen Fußballclub mit seiner bunten Fangemeinde, einen Besuch im neuen Stadion und der Teilnahme an den vielfältigen Aktivitäten der Fanszene zu werben. Zum Auftakt der Initiative fanden erste Gepräche mit der Schulleitung und Schülern des Christian-Wolff-Gymnasiums Halle statt. Bei einem Treffen im Fanhaus des Streetwork Fanprojektes zeigten die Schüler großes Interesse an den Aktivitäten der HFC Fanszene und so verständigte man sich auf eine Kooperationspartnerschaft. Im Rahmen dieses Projektes soll es in erster Linie darum gehen, noch mehr Kinder und Jugendliche der Stadt für den HFC zu begeistern. Deshalb wurde als erste Aktion ein von Fanszene und Schule „betreuter Stadionbesuch" für interessierte Schüler der 5./6. Klassen des Christian-Wolff-Gymnasiums zum Heimspiel gegen die zweite Vertretung des HSV am 16.03.12 vereinbart. Für die Zukunft sind weitere Informations- und sowie integrative Sport- und Freizeitprojekte mit Hallenser Schülern geplant. Gern können sich interessierte Schulen oder Schüler auch an den HFC- Fanszene e.V. wenden, um sich über Aktionen rund um den Fußball und seiner begeisternden Fankultur zu verständigen.

    Kontakt: www.hfc-fanszene.de oder direkt bei Andreas Wolf unter A.Wolf-HT@t-online.de bzw. Tel.: 0176/24228019

  • Mehr als 2400 HFC- Fans verfolgten live den 2:0 Sieg in Meppen

    Als Telmo Teixeira und Maik Wagefeld vor der stimmgewaltigen Gästekurve einnetzten, jubelten nicht nur die über 600 mitgereisten HFC Fans sondern auch 1100 Fans am HFC Live-Ticker und nochmal mindestens 700 Fußballenthusiasten am HFC Fanradio.

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    Eine starke kämpferische Leistung des Teams um Sven Köhler, mit einem verdienten Auswärtsdreier vor insgesamt 2025 Stadiongängern, katapultierte den HFC zumindest für 24 Stunden auf Platz 1 der stärksten Regionalliga des Bundesgebietes.

    Der Sicherheitschef des SV Meppen zeigte sich zudem sehr angetan vom freundlichen Auftreten der Fans und bedankte sich beim Fanprojekt für die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit den mitgereisten HFC Verantwortlichen.

    Gäbe es nicht die Kopfverletzung von Goalgetter Marco Hartmann. Es wäre wieder mal ein perfekter Tag für den Halleschen Fußballclub und seiner großen Fangemeinde gewesen.

    Gute Besserung Marco!

  • Halle kriegt euch alle!

    Quelle: http://www.11freunde.de/bundesligen/150067/halle_kriegt_euch_alle

    Ganz heimlich mausert sich der Hallesche FC in der Regionalliga zum Aufstiegsaspiranten. Grund genug, einmal im Kurt-Wabbel-Stadion vorbei zu schauen. Unser Autor Frank Willmann reiste für uns in den Osten und merkte, dass Halle mehr zu bieten hat, als ein paar Problembären.

  • Erweiterte Vorstandssitzung am 08.03.2012

    An diesem Donnerstag, 08.03.2012, findet die monatliche Vorstandssitzung des HFC-Fanszene e.V. statt.

    Entsprechend der Festlegung bei der letzten Mitgliederversammlung des HFC-Fanszene e.V. am 02.09.2011 steht allen Vereinsmitgliedern im Zeitraum von 19 Uhr bis 20 Uhr im Fanhaus in der Kantstr. der Vorstand für Anfragen, Vorschläge und Kritik Rede und Antwort.

    Zu letzten Vorstandssitzung im Februar 2012 wurde mit Mitgliedern des e.V. ausführlich über die aktuelle Situation der Stadionverbote beim HFC gesprochen.

    Natürlich sind auch Anregungen von HFC Fans, die nicht Mitglied beim HFC-Fanszene e.V. sind, herzlich willkommen.

    Wir erwarten Euch und Eure Ideen!

     

  • HFC Faninfo für Auswärtsspiel in Meppen

    Am kommenden Samstag geht´s in Emsland. Der Einsatzleiter der örtlichen Polizei, Herr Klaus Albers, bittet um die Veröffentlichung nachfolgender Informationen:

    Hallo Fans vom Halleschen FC,

    als Einsatzleiter der Begegnung Ihrer Mannschaft mit dem SV Meppen am Samstag, den 10.03.2012, Anstoß 13:30 Uhr, in der MEP-Arena, darf ich Sie recht herzlich im Emsland begrüßen. Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel mit einem traditionsreichen Gegner.

    Spannend soll es allerdings nur auf dem Spielfeld zugehen. Um Missverständnisse und Eskalationen zwischen Polizei und unseren Gästen aus Halle zu vermeiden, haben wir nachfolgend einige wichtige Informationen für Sie zusammengetragen.

    Eine feiernde Kurve, ideenreiche Choreografie und Fangesänge machen ein Fußballspiel aus. Daher dürfen Fahnen und Banner gerne am Zaun angebracht bzw. vorbereitete „Laken" und „Tapetenbahnen" durch Ordner des SV Meppen im Stadioninnenraum ausgelegt werden. Das Mitführen von Megaphonen und Trommeln ist erlaubt.

    In diesem Zusammenhang sollte aber darauf geachtet werden, dass Fahnen und Banner Werbeflächen nicht verdecken und die Stäbe der Fahnen nicht länger als 1 m sind.

    Absolut untersagt und konsequent verfolgt wird das Abbrennen von Pyrotechnik. Jedem dürfte klar sein, dass dies zu erheblichen Verletzungen führen kann und unter Umständen ein Spielabbruch droht. Zum Abbruch kann es auch kommen, wenn die Zäune überstiegen und das Spielfeld betreten wird. 

    Es sei noch erwähnt, dass volltrunkene oder offensichtlich unter Drogeneinfluss stehende Personen natürlich nicht in das Stadion gelassen werden.

    Mit unserem polizeilichen Einsatzkonzept wollen wir die Rahmenbedingungen für einen fanfreundlichen und sicheren Spieltag schaffen. Daher setzen wir auf Ihre Kooperation.

    Mit freundlichen Grüßen

    Klaus Albers

    Leiter Einsatz der PI Emsland/Grafschaft Bentheim

     

     

     

  • Großes Interesse an Baustelle Ersatzneubau Kurt-Wabbel-Stadion

    Mehr als 500 Hallenser sind der Einladung des HFC Fanszene e.V. gefolgt und haben sich am heutigen Wahlsonntag über den Stand der Bauarbeiten informiert. Nach einem Rundgang über die Baustelle beantworteten der HFC Präsident Dr.Michael Schädlich und Projektsteuerer Reinhard Rau ausführlich die zahlreichen Fragen der neugierigen HFC Fans.
     
    Abschließend konnten die Fans sich schon mal einen Überblick aus der entstehenden Fantribüne ins Stadionrund verschaffen und stimmten die ersten HFC Schlachtrufe an.
    Aktuelle Bilder vom Tage gibt´s hier.
  • Kartenvorverkauf für Landespokalderby HFC - 1.FCM im Fanhaus

    Für das Spiel der Spiele, am 30.3.2011 um 16.00 Uhr im Stadion am Bildungszentrum in Halle-Neustadt, gibt auch im Fanhaus Tickets für den Stehplatzbereich 10,00 € (ermäßigt 7,00 €) und die Nebentribüne 13,00 € (ermäßigt 10,00 €)

    Verkaufszeiten:

    Montag 10.00-13.00 Uhr und 16.00-20.00 Uhr
    Dienstag 16.00-20.00 Uhr
    Mittwoch 16.00-22.00 Uhr
    Donnerstag 10.00-13:00 Uhr und 16.00-20.00 Uhr
    Freitag nach telefonischer Absprache bei Krümel unter Tel.:0152/06277647

  • Derbywoche brachte 7 Punkte – Projekt „Fanzug ohne Polizei“ nur zu 50% erfolgreich

    Nach dem in einer englischen Woche zunächst Meuselwitz mit einem 2:0 nach Hause geschickt wurde und man sich vom Chemnitzer FC torlos Unentschieden trennte, stand das große Duell der Dauerrivalen in der Landeshauptstadt auf dem Programm.

     

    Fast 3000 mitgereiste Rot-Weisse feuerten die „Köhlei-Truppe“ über 90 Minuten mit einem gigantischen Dauersupport an und standen wie eine Wand hinter der eigenen Mannschaft. Der seit Wochen in guter Form agierende Thomas Neubert netzte den Ball in der 38. Minute routiniert ein und sorgte damit vor insgesamt 11.200 Zuschauern für einen verdienten Auswärtsdreier.

    Der vom HFC gemeinsam mit den Ultras organisierte „Fanzug ohne Polizei“ wurde von mehr als 750, vorrangig jugendlichen HFC-Anhängern genutzt. Die Ultras wiesen vor der Abfahrt mit Flyern und einer Mikrophondurchsage nochmals auf  die mit der DB abgestimmten Verhaltensregeln hin und versorgten die Zugfahrer mit belegten Brötchen und Getränken.

    Die Fahrt nach Magdeburg verlief völlig konfliktfrei und entspannt. Dies bestätigten sowohl die DB Mitarbeiter, als auch die HFC Ordner und fankundigen Beamten an Bord. Die Landespolizei begrüßte die Fans im Magdeburg über Lautsprecher, sogenannte Konfliktmanager suchten das Gespräch und informierten über die Modalitäten auf dem Weg zum Stadion.

     

    Sowohl im Stadion als auch auf dem Rückweg zum Bahnhof gab es keine nennenswerten Vorkommnisse. Ein derartiges Deeskalationskonzept, welches von den Fanprojekten u.a. jüngst im Landtag vorgeschlagen wurde, konnte somit als erfolgreich bezeichnet werden. Es ist daher nicht nachvollziehbar, warum ohne Absprache mit den Organisatoren des Zuges auf der Rückfahrt massive Polizeikräfte der Bundespolizei im Zug eingesetzt wurden. Letztendlich wurde somit die Grundidee des Projektes zur Förderung einer sich selbstregulierenden und eigenverantwortlichen Fanszene konterkariert und die mangelnde Verlässlichkeit polizeilicher Zusagen, unabhängig des eigenen Verhaltens, aus Sicht der Fans bestätigt. 

    Weitere Bilder vom Tag findet ihr in der Galerie..

  • Fan-Info der Polizei

    An die Fans des Halleschen FC!

    Am Sonntag, dem 28. März 2010 um 14:00 Uhr findet das Fußballspiel in der Regionalliga Nord zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem Halleschen FC in der MDCC-Arena in Magdeburg statt.

    Wir, die Polizei in Magdeburg, wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen – SPRECHEN SIE UNS AN!

    Auch aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Fußballbegegnungen sowie aus Gründen der Deeskalation wollen wir künftig unseren Schwerpunkt auf Kooperation und Kommunikation mit den Fußballfans setzen. Uns allen ist daran gelegen mögliche Konflikte erst gar nicht entstehen zu lassen. Hierzu benötigen wir Ihre Unterstützung! Sprechen Sie uns an, bevor es zu Missverständnissen kommt.

    Die komplette Fan-Info der Polizei Magdeburg könnt ihr hier nachlesen..

  • Anhänger setzen auf Selbstregulierung - Erstmals fährt ein HFC-Fanzug ohne Polizeibegleitung

    Die „Woche der Derbys“ begann am gestrigen Nachmittag für unseren HFC erfolgreich, findet am Mittwoch gegen den Chemnitzer FC ihre Fortsetzung und endet am Sonntag mit dem Aufeinandertreffen der beiden sachsen-anhaltinischen Erzrivalen in der Landeshauptstadt. Neben vielen Bussen organisiert der Hallesche FC in Kooperation mit der Deutschen Bahn AG, dem HFC-Fanszene e. V., dem Streetwork-Fanprojekt Halle und den ULTRAS einen Fanzug mit einer Kapazität für 800 Mitreisende, der ohne uniformierte Begleitung an Bord um 10.52 von Gleis 4 nach Magdeburg-Herrenkrug abfährt (Ankunft: 12.05 Uhr). Dort stehen Straßenbahnen bereit, welche die halleschen Anhänger sicher zum Spiel in der MDCC-Arena und nach dem Abfpiff auch wieder zurück bringen (Rückfahrt: MD ab 17.34 Uhr, Halle an 18.54 Uhr).

    Die Fahrkarten zum Preis von EUR 6,50 gibt es im WOSZ Fan-Shop (am Rannischen Platz) sowie über den HFC-Fanszene e. V. und das Streetwork-Fanprojekt.


    Für Ordnung und Sicherheit wollen auf dieser Reise die Fans übrigens selbst sorgen und werden bei diesem Unterfangen lediglich von Vereinsordnern unterstützt sowie von szenebekannten Fankontaktbeamten „beobachtet“. Nur auf den Bahnhöfen wird die Bundespolizei anwesend sein. Im Zug bieten die halleschen ULTRAS Getränke und einen kleinen Snack zu fanfreundlichen Preisen an. Fanprojekt-Leiter Steffen Kluge meint hierzu: „Mit dieser ´Premiere´ bietet sich eine gute Möglichkeit, auf die vorhandenen Ressourcen für mehr Selbstverantwortung in der Fanszene zu setzen. Die zugreisenden Anhänger kritisierten oftmals, sich von Polizeikräften beobachtet und bevormundet zu fühlen, was immer wieder zu Konflikten geführt hätte. Jetzt haben sie die Chance zu beweisen, dass es trotz einer aufgeregten Derbystimmung bei einer Zugfahrt ohne Polizeipräsenz entspannt zugehen kann. Das Sachsen-Anhalt-Derby soll zukünftig als ein Fußballfest und nicht als ein reines Gefahrenabwehrszenario betrachtet werden, wozu meiner Meinung nach auch eine selbtbestimmte Anreise der Fans gehört.“


    JS | Ro-Heb | Quelle: www.Hallescherfc.de

     Karten für den Sonderzug sind zu den gewohnten Öffnungszeiten am Fanhaus erhältlich

  • 2250 Zuschauer sahen ein 2:0 gegen Meuselwitz

    Vor dem Spiel präsentierte die  Fankurve eine aufwendige Choreo mit dem Hinweis auf das zehnjährige Bestehen der Saalefront Ultras.

     

    Nach vielversprechenden Beginn verflachte die Partie in der ersten Hälfte zusehends, da beide Mannschaften mehr auf das Tore verhindern, als auf das Tore schießen ausgerichtet schienen.

    In der zweiten Halbzeit sorgte ein Doppelschlag für die schnelle Entscheidung. Zunächst versenkte Pavel David eine Hereingabe von Thomas Neubert, kurze Zeit später nagelte Ronny Hebstreit einen Freistoß von Nico Kanitz in die Maschen.

     

    Der neugegründete hallesche Verein „Fußball ohne Gewalt" e.V. machte am Kurt-Wabbel-Stadion kurz vor dem Anpfiff Werbung für selbiges Motto und die gleichnamige Homepage.

  • 2250 Zuschauer sahen ein 2:0 gegen Meuselwitz

    Vor dem Spiel präsentierte die  Fankurve eine aufwendige Choreo mit dem Hinweis auf das zehnjährige Bestehen der Saalefront Ultras.

    Nach vielversprechenden Beginn verflachte die Partie in der ersten Hälfte zusehends, da beide Mannschaften mehr auf das Tore verhindern, als auf das Tore schießen ausgerichtet schienen.

    In der zweiten Halbzeit sorgte ein Doppelschlag für die schnelle Entscheidung. Zunächst versenkte Pavel David eine Hereingabe von Thomas Neubert, kurze Zeit später nagelte Ronny Hebstreit einen Freistoß von Nico Kanitz in die Maschen.

     

    Der neugegründete hallesche Verein „Fußball ohne Gewalt" e.V. machte am Kurt-Wabbel-Stadion kurz vor dem Anpfiff Werbung für selbiges Motto und die gleichnamige Homepage.

  • Frankfurter Rundschau- Die Ultras machen Sorgen

    Fanexperte Michael Gabriel warnt im Gespräch mit der FR eindringlich vor der Abschaffung der Stehplätze in Fußballstadien.

    Herr Gabriel, in Stuttgart belagern Fans den Mannschaftsbus, in Nürnberg kommt es zu schweren Schlägereien, in Bochum gibt es schlimme Brandverletzungen, in Berlin wird das Spielfeld gestürmt. Muss man noch Schlimmeres befürchten?

    Meines Erachtens muss zwischen zwei Problemen unterschieden werden. Da ist zum einen das Thema Pyrotechnik, das schnell mit Gewalt gleichgesetzt wird, was aber ein Trugschluss ist. Die Ultras haben vor Jahren bengalische Feuer in die Stadien gebracht, um die Atmosphäre zu verbessern. Sie haben dafür auch positive Reaktionen erhalten, Stichwort: südländische Stimmung. Als das Verbot kam, wurden die Fans durchsucht und mit Stadionverboten belegt, mit der Folge, dass der Umgang mit Pyrotechnik unkontrollierter wurde. Mittlerweile wird es aus Protest eingesetzt. Fatalerweise sind gefährliche Materialien wie Böller, die zu schweren Verletzungen führen können, dazugekommen. Man sollte mal nach Norwegen schauen, wo kontrolliertes Abbrennen von bengalischem Feuer erlaubt ist. Bis heute sind dort keine Sicherheitsprobleme aufgetreten.


  • Regionalverbundstreffen der ostdeutschen Fanprojekte in Babelsberg

    Am Dienstag den 9.3. trafen sich im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion die Vertreter der ostdeutschen Fanprojekte zu ihrer turnusmäßigen Tagung. Neben deren Mitgliedern aus Babelsberg, Berlin, Chemnitz, Cottbus, Dresden, Halle, Jena, Leipzig, Magdeburg und Zwickau nahmen auch die Vertreter der Koordinationsstelle Fanprojekte bei der deutschen Sportjugend (KOS) aus Frankfurt a. M. teil.

     

    Schwerpunkte der Tagung lagen in der Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Stadionverbote.

    Nach einer Bestandsaufnahme der jeweils höchst unterschiedlichen Verfahrensweisen, kam man zu dem Schluss, sich für eine Vereinheitlichung derselben auszusprechen. Diese müsste aus Sicht der Fanprojekte beinhalten, dass die Stadionsverbotsanhörung im Regelfall mündlich vor einer Stadionsverbotskommission vor der Aussprache eines Stadionverbotes zu erfolgen hat. Eine Stadionsverbotskommission setzt sich nach Auffassung der Fanprojekte aus dem Stadionsverbotsbeauftragten des Vereins bzw. dem Sicherheitsbeauftragten, dem Fanbeauftragten und einem Vertreter des Fanprojektes zusammen.

    Korinna Dittrich, Sprecherin der BAG-Ost meint dazu „Diese Empfehlung soll gerade unsere neuen Kollegen wie zum Beispiel vom jüngst gegründeten Fanprojekt Plauen unterstützen. Hier wollen wir flankierend Aufbauarbeit leisten und unsere positiven Erfahrungen gerade auch im Hinblick auf das unschöne Thema Stadionverbote weitergeben.“
    Darüber hinaus war die Tagung von aktuellen Vorfällen und Entwicklungen geprägt. Exemplarisch wurde dabei auf den Angriff Frankfurter Fans auf die Räumlichkeiten des Karlsruher Fanprojekts eingegangen. Dazu stellen die Vertreter der Ost-Fanprojekte fest, dass die Räume der Fanprojekte  geschützte Räume sein müssen.  Diese Sensibilität soll mit dem Karlsruher Vorfall in die eigenen Fanszenen transportiert werden.

  • Offener Brief an die Fußballfans

    Pyrotechnik, zunehmende Gewalt: Die Entwicklung in den Fankurven ist besorgniserregend. Das haben die Fanbeauftragten der Lizenzvereine zum Anlass genommen, sich am Montag, 8. März 2010 zusammenzusetzen. Ergebnis dieses Treffens im Stadioncenter des VfL Bochum 1848 ist ein offener Brief an alle Fußballfans.

    Liebe Fußballfans,

    Woche für Woche begleiten  Tausende von euch ihre Mannschaften zu Heim- und Auswärtsspielen. Ihr unterstützt euer Team lautstark, kreativ und farbenfroh. Wir als Fanbeauftragte wünschen uns diese Form der Fankultur und unterstützen diese nach besten Kräften. Leider werden unsere und auch eure Bemühungen durch verschiedene Zwischenfälle in den vergangenen Monaten mehr und mehr ad absurdum geführt. Pyrotechnik, zunehmende Gewalt, gegenseitiges Berauben und das anschließende Präsentieren der geraubten Fanartikel sind Fehlentwicklungen, die wir nicht wünschen und die uns zunehmend Sorge bereiten. Vor allem Teile der Ultra-Szenen schaden dadurch sich selbst und am Ende allen Fans.

    Das Beispiel der Fans des 1. FC Nürnberg beim Auswärtsspiel in Bochum hat vielen die Augen geöffnet: Pyrotechnik ist kein harmloses Stilmittel, um der Kurve Farbe zu geben. Pyrotechnik ist hochgefährlich und fordert seit Jahren Verletzte im Fußball.

    Der Druck der Politik steigt mit jeder dieser sinnlosen Aktionen:

    • Restriktive Vergabepolitik von Auswärtskarten (z.B. Personalisierung, Fancard)
    • Reduzierung des Gästekontingents auf 5 Prozent
    • Kompletter Ausschluss der Gästefans
    • Geisterspiele (auch Ausschluss der Heimfans)
    • Verbot jeglicher Fanutensilien
    • Schärfste Einlasskontrollen (Spürhunde, Scanner etc.)
    • reglementierte Anreise aller Gästefans (Karten nur inkl. organisierter Anfahrt, Reiseverbote)
    • vollständiger Wegfall der Stehplätze und dadurch drastisch steigende Kartenpreise
    • Verschärfung der Stadionverbotsrichtlinien
    • mehr Meldeauflagen und Stadtverbote an Spieltagen

    Das alles sind keine Phantasien, sondern tatsächliche Forderungen an die DFL und den DFB. Weder ihr noch wir wollen die viel zitierten italienischen oder englischen Verhältnisse. Es liegt aber an euch, dass solche Forderungen nicht mehr gestellt oder gar in die Tat umgesetzt werden müssen.

    Wir fordern deshalb Verantwortung und Respekt von euch, wie ihr sie auch von allen anderen erwartet. Ihr seid verantwortlich für euch, eure Fanszene und die Fankultur, die ihr am Leben erhalten wollt.

    Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie sich die Fankultur von Innen heraus selbst zerstört.

    Die Fanbeauftragten der Lizenzvereine

    Bochum, 8. März 2010

  • Erfolgreicher Start des HFC nach langer Winterpause

    Glücklich und erleichtert waren die 2000 Rot-Weissen als Schiri Bärmann aus Leipzig die Partie abpfiff. Der hart umkämpfte, aber verdiente  2:1 Sieg hat einige Nerven gekostet und war letztendlich der verdiente Lohn für eine kompakte Mannschaftsleistung mit einem überragenden Thomas Neubert, der nicht nur wegen der zwei Tore auffälligster Spieler war, sondern auch wieder läufer- und kämpferisch zu überzeugen wusste.

     

    Für die Schneeräumungsaktion von Sponsoren und Fans hat sich die Mannschaft mit einem couragierten Auftritt auf schwierigen Bodenverhältnissen bedankt und hält den HFC weiterhin in Lauerstellung.

    Hier noch weitere Bilder vom Tag..

  • Weiterbildung im Fanprojekt Magdeburg

    Mitarbeiter aus 25 Fanprojekten aus ganz Deutschland nahmen vom 2. bis 4. März an der Weiterbildung im Fanprojekt Magdeburg zum Thema „Psychomotorische Gewaltprävention" im Arbeitsfeld "Aufsuchende Sozialarbeit mit Fußballfans" teil.

    Die Weiterbildung, die durch die Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) organisiert und von der deutschen Akademie für Psychomotorik in Person von Dr. Holger Jessel durchgeführt wird, findet über das Jahr verteilt in insgesamt vier Modulen statt.

     

    Im ersten Modul in Magdeburg standen neben der Annährung an das Phänomen Gewalt, das eigene Verständnis zu Gewalt, der mehrperspektivische Ansatz der psychomotorischen Gewaltprävention und das körperlich-leibliche Erleben von Bedürfnissen in Konflikten im Mittelpunkt. In interaktiven und strukturierten Lernmethoden wurde den Fanprojektmitarbeitern beispielsweise dargestellt, dass der Mensch mit nichts umgehen kann, wenn er nicht mit sich umgehen kann.

    Es wurde auch deutlich, dass es keine einheitliche Definition von Gewalt gibt. Ohne eine Auseinandersetzung mit der Körperlichkeit des Menschen in seinen sozialen Beziehungen kann es weder eine wirksame Gewaltprävention noch eine menschengerechte Gewaltforschung geben, so der Tenor im Seminar.

  • Angriff auf das Karlsruher Fanprojekt

    Einzelne Ultras zerstören die Grundlage für ihre Akzeptanz im Fußballkontext

    Für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) ist der Übergriff von Angehörigen aus der Frankfurter Ultraszene auf das Karlsruher Fanprojekt ein absolut inakzeptabler Vorgang. Offensichtlich sind einige Gruppen bzw. ganze Ultraszenen dazu bereit, Grenzen zu überschreiten. Diese Grenzüberschreitungen lehnen die Fanprojekte in Deutschland zutiefst ab.

  • Ausschusssitzungen der Stadt Halle zum Thema KWS

    Flagge zeigen für die Zukunft des halleschen Fußballs

    Das Fanprojekt Halle möchte alle HFC-Fans darauf hinweisen, dass am kommenden Dienstag sowie am Mittwoch wieder die Möglichkeit besteht an öffentlichen Ausschusssitzungen der Stadt Halle zum Thema KWS teilzunehmen. Die HFC-Fans sowie auch allen anderen Bürger haben abermals die Chance, wie schon in den Jahren 2008 und 2009, durch wahrnehmbare Präsenz an den öffentlichen Teilen von Ausschusssitzungen den Beschluss, die finale Vergabe an einen Bauträger und schließlich des Bau des „neuen“ Kurt-Wabbel-Stadions auf der Zielgeraden über die letzen Hürden zu tragen.

    Hierzu kann und darf man präsent sein am:

    Dienstag, dem 09. März 2010, 17 Uhr, findet im Stadthaus, Kleiner Saal, Ausschuss für Planungsangelegenheiten (Öffentlicher Teil), zu den Punkten:

    • 5.4 Bebauungsplan Nr. 135 „Sportareal am Gesundbrunnen“ – Abwägungsbeschluss
    • 5.5 Bebauungsplan Nr. 135 „Sportareal am Gesundbrunnen“ – Satzungsbeschluss

    Mittwoch, dem 10. März 2010, 17 Uhr, Stadthaus, Festsaal, Marktplatz 2, Sondersitzung (Öffentlicher Teil) der Vergabevorlage des Projektes:

    • „Umbau und Erweiterung des Kurt-Wabbel-Stadions, Halle (Saale)“
  • Schnee geschoben für den Club

    Ingesamt fanden sich heute Mittag mehr als 40 Fans zum Neuschnee räumen im KWS ein. Damit morgen endlich in die Rückrunde gestartet werden kann, wurden große Teile der Tribünen von einer ca. 10 cm hohen Schneedecke befreit. Morgen Vormittag werden weitere Räumungsarbeiten auf dem Spielfeld durchgeführt. In Abstimmung mit dem Trainer hat man sich für die Ausführung der Arbeiten auf morgen früh verständigt, damit sich über Nacht auf einer angetauten Rasenfläche keine Eisschicht bilden kann. Hoffen wir mal das die Taktik aufgeht, Frau Holle keine weiteren Überraschungen parat hat und unser HFC morgen erfolgreich in den Spielbetrieb der Regionalliga Nord einsteigen kann.

     

    Vielen Dank an die fleißigen Helfer!
     
  • Am Sonntag lief wieder eine Sendung bei Kopfstoss.FM

    Themen waren unter anderem angebliche Ausschreitungen von Jenaer Fans in Berlin, eine Woche bevor unser HFC im Jahn-Sportpark zu Gast war.

    • Ballesterer.FM, das charmante österreichische Fußballmagazin. "Ist doch ein geiler Verein. Reisen in die Fußballprovinz." - ein Gespräch mit Christoph Ruf zu seinem neuen Buch.
    • Ultras machen Theater. Richtiges Theater. Das Thalia-Theater in Halle plant ein Stück in denen Ultras sich selbst spielen.

     Es lohnt sich auf alle Fälle mal reinzuhören!

     Hier gehts zur Sendung

     http://www.kopfstoss.fm/

  • MZ: "Fans gehen mit Anwalt gegen Berliner Polizei vor"

    Die Fußball-Anhänger beklagen eine unverhältnismäßige Attacke der Ordnungskräfte

  • Darko mit Kopfballtor zum 2:2 in der Nachspielzeit

    Nach dem Spiel wurden HFC Fans durch unverhältnismäßigen Polizeieinsatz verletzt

    Die 1000.Spielminute ohne Gegentor hat unser Torwart durch Tore der Gastgeber in der 5. und 18. Spielminute leider verpasst. Dem Anschlusstreffer durch „Stevi“ Finke (21.Min.) folgte das Highlight des Tages in der Nachspielzeit.

    Als sich die Elf vom Türkiyemspor Berlin schon auf die Siegesfeier vorbereitete, „schlich“ sich unser Torwartheld in den gegnerischen Strafraum und köpfte in der 93. Minute den Ausgleich.

    Damit rettete Darko Horvat die Ungeschlagenserie unserer Rot-Weissen.

    Leider kam es nach dem Spiel vorm Stadion zu gewaltsamen Übergriffen durch Polizeibeamte auf die bis dahin absolut friedlichen, ca. 350 mitgereisten HFC Fans. Der HFC Fanszene e.V. möchte mit Hilfe des Streetwork Fanprojektes die Vorfälle sachlich aufarbeiten, um entsprechende Maßnahmen im Interesse der verletzten und traumatisierten Fans zu unterstützen.

    Der HFC-Fanszene e.V. bittet daher alle Geschädigten, Betroffenen und Zeugen des Vorfalls am Mittwoch den 1. April um 18.00 Uhr ins Fanhaus zu kommen.

    Als Rechtsbeistand konnte bereits ein weiterer Anwalt gewonnen werden. Für die weitere Aufarbeitung der Sach- und Rechtslage bitten wir alles zur Verfügung stehende Film- und Fotomaterial mitzubringen.

    Hier geht's zu noch mehr Bildern vom Tage..

     

  • "Europa - bleib am Ball!"

    "Europa - bleib am Ball!" heißt der 2.YEP-Jugendkongress. Die Young EU Professionals (YEPs) veranstalten diesen Event als Kooperationsveranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der DFB-Kampagne "Fußball kennt keine Grenzen" vom 16.-18.Mai 2009 in Magdeburg.

    Dieser Kongress diskutiert über Fußball, Migration und Europa in aktiven und interessanten Workshops mit Fachleuten aus dem Sport, der Politik, der Wissenschaft und aus der Praxis.

     

    Dieser Kongress für 16-22jährige Jugendliche steckt voller Highlights:

    25 spannende Workshops zum Mitmachen und Mitreden, ein tolles Rahmenprogramm mit Musik, Live-Konzert, Improtheater, Tischfußball, Euro-Quiz, die Teilnahme am Finale der U-17-Europameisterschaft und einiges andere mehr.

    Hier findet Ihr weitere Infos, das Programm und das Anmeldeformular

    Ihr könnt Euch gern übers Fanprojekt bei Steffen Kluge unter fanprojekt-halle@gmx.de  anmelden. Bei mehreren Anmeldungen organisieren wir gern eine gemeinsame An- und Abreise.

    Mehr Infos zu diesem Kongress gibt´s auch unter http://www.bpb.de/veranstaltungen/CC060A,0,Europa_%96_bleib_am_Ball%21.html

    2. YEP-Jugendkongress - Allgemeine Infos

    2. YEP-Jugendkongress - Kurzprogramm

    2. YEP-Jugendkongress Anmeldeformular

  • Interview mit "Theo"

    Frankfurt/Main (dpa) - Nach seiner Wahl in das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) ist DFB-Präsident Theo Zwanziger wieder auf nationaler Ebene gefordert

    Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa spricht der Chef des DFB über die abgeschlossenen Gespräche mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) über den neuen Grundlagenvertrag, den Streit um das künftige Sonntagnachmittagsspiel in der Bundesliga, seine Erwartungen an die Nationalmannschaft, die Auswirkungen der Finanzkrise, eine mögliche Reform der Trainerausbildung sowie das Thema Gewalt im Fußball.

    Auszug aus dem Interview mit Eric Dobias, dpa

    Das Thema Gewalt hat in den vergangenen Wochen einen breiten Raum in der öffentlichen Diskussion eingenommen. Wie bewerten Sie dieses Problem?

    Zwanziger: «Es wird alles abgetan unter Gewalt im Fußball. Diese These teile ich nicht. Die Gewalt ist in unserer Gesellschaft, sie ist an unseren Schulen und in unseren Elternhäusern. Der Fußball ist eine Chance, im Rahmen seiner bescheidenen Möglichkeiten den Erziehungsprozess von Kindern und Jugendlichen so zu lenken, dass die Gewaltbereitschaft nachlässt. Aber der Kampf, den wir in den Ländern manchmal haben, dass bei den Politikern die Erkenntnis dafür wächst, dass du mit sozialer Jugendarbeit mit Fußball-Fans auch eine Menge erreichen kannst, der ist manchmal frustrierend. Das Thema auf die Frage zu reduzieren - wie das der eine oder andere Polizei-Gewerkschaftler tut - ob denn die Bundesligavereine für die Spiele die Polizeikosten übernehmen müssten, ist lächerlich und dem Ernst und der Tiefe des Problems nicht angemessen.»

    Das gesamte Interview gibt´s u.a. unter http://de.news.yahoo.com/26/20090326/tsp-zwanziger-mache-einheit-des-fuballs-add5ca2.html

     

  • Versuchter Totschlag gegen Fan?

    Bielefeld (WB/hz). Nach der mutmaßlichen Prügelattacke von Bielefeld - ein Fan (16) des VfL Wolfsburg soll von Polizisten geschlagen und getreten worden sein - haben die Eltern des schwer verletzten Schülers jetzt Strafantrag wegen versuchten Totschlags gestellt.
  • Polizisten als Waldarbeiter

    Ein Artikel von Tobias Schächter über den Polizeieinsatz in Karlsruhe...Download
  • Fußball im Kino: Filmfestival 11mm in Berlin vom 3. bis 6. April

    Bereits zum 6. Mal findet in diesem Jahr das Fußballfilmfestival „11mm“ in Berlin statt – ein Termin, der im Kalender aller Kino- und Fußballfreunde rot angestrichen ist. Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe ist der Fußball in der DDR.

    Beim Filmtitel „Das Fußballwunder von Uerdingen“ seufzt der historisch geschulte Fan genüsslich auf (Anhänger von Dynamo Dresden selbstredend ausgenommen) und auch unter „Danish Dynamite“ kann man sich schon einiges vorstellen. Aber was mag sich hinter „Der Mittelstürmer verweigert das Paradies“ oder „Der nackte Mann auf dem Sportplatz“ verbergen? Der Blick ins Programm des diesjährigen internationalen Filmfestivals „11mm“ in Berlin macht auf jeden Fall schon mal neugierig.

    Mehr Infos gibt es hier und unter www.11mm.de

  • Club bezwingt Altona 93

    Heute war man nach dem Derby wieder unter sich. Bei festem Frühlingswetter fanden lediglich 1400 Getreue (+ 20 Hamburger) den Weg ins KWS.

     

    Nach wenigen Höhepunkten in Halbzeit eins sorgten Fußballgott „Neubi“ in der 48. und Maskenmann Markus in der 78. Minute, für den 2:0 Endstand.

    Als die Gäste in der Nachspielzeit einen Elfer an die Latte hämmerten, hielt nicht nur die bundesweit einzigartige Ungeschlagenserie im Profifußball, sondern auch Darkos unbezwingbar Status (975 Minuten+Nachspielzeit).

    Wie schwer es ist, auf der Buckelpiste im KWS gepflegt gegen den Ball zu treten, konnte man beim Halbzeitspiel des HFC-Fanszene e.V. sehen. Keiner der angetretenen Hobbykicker konnte den Ball beim Fußball-Boggia ins Ziel kicken.

     

  • Flyeraktion im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

  • "Unsre Kurve - kein Platz für Rassismus"

    Broschüre der Fanprojekte zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus

    Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29 März 2009 veröffentlichen der Interkulturelle Rat, die Koordinationsstelle Fanprojekte und das Projekt am Ball bleiben - Fußball gegen Rassismus und Diskriminierung die Broschüre "Unsre Kurve - kein Platz für Rassismus", die über die Arbeit von 16 Fanprojekten gegen Rassismus und Diskriminierung informiert.

     

    Welche vielfältigen Aktionen und Maßnahmen die Fanprojekte, u.a. das Streetwork Fanprojekt Halle umgesetzt haben, verrät ein Blick in die Broschüre (demnächst im Fanhaus erhältlich) und ein Klick auf www.kos-fanprojekte.de.

  • Rechtsextremismus - Dresscode bei der Polizei

    Für Berlins Polizeibeamte in Zivil gilt seit gestern offiziell ein neuer Dresscode. In einem internen Polizeipapier hat Polizeipräsident Dieter Glietsch angeordnet, dass Kleidungsstücke bestimmter Firmen nicht mehr im Dienst getragen werden dürfen, "weil diese von Personen der rechten Szene als Erkennungszeichen für eine Zugehörigkeit zu eben dieser Szene eingesetzt werden".
  • Ultras - zwischen Hingabe und Randale

    DerWesten - 20.03.2009

    Das Wort „Fan“ kommt von fanatisch. Fans sind Menschen, die mit ihrem Verein durch dick und dünn gehen und ihn bedingungslos unterstützen. Die findet man auf den Stehrängen, meist mittig hinter dem Tor. In den 70er und 80er Jahren waren es die Kutten-Fans mit ihren mit Aufnähern vollgepackten Jeans-Westen, die dort den Ton angaben.

  • HFC-Fans packen an

    Fußball-Anhänger sanieren Kita, wollen in den Stadionprozess eingebunden werden und üben Kritik an Medien

  • Hardliner vs. Sozialarbeit

    Fußball und Gewalt scheinen untrennbar zusammenzugehören. Jedes Wochenende gibt es zahlreiche Polizeieinsätze bei so genannten Risikospielen wie in St. Pauli oder auch in Halle. Beim Derby zwischen dem Halleschen FC und dem FC Magdeburg konnte selbst eine vierfache Einlasskontrolle nicht verhindern, dass Randalierer Raketen zündeten und auf gegnerische Fans und Polizisten einprügelten. Die Einsatzkosten bei Fußballspielen werden von der Polizeigewerkschaft auf 100 Millionen Euro geschätzt.

     

  • KOS kritisiert Polizei-Gewerkschaften

    Die Koordinationsstelle Fanprojekt (KOS) hat den Polizei-Gewerkschaften vorgeworfen, die Krawalle nach dem Zweitligaspiel zwischen dem FC St. Pauli und Hansa Rostock instrumentalisiert zu haben.

    Aus der Forderung nach einer Präventivhaft für Hooligans (DPolG-Chef Rainer Wendt) und der Warnung vor Toten im Fußball angesichts zunehmender Krawalle (GdP-Chef Konrad Freiberg) spreche "mindestens Hilflosigkeit", sagte KOS-Leiter Michael Gabriel am Montag im Gespräch mit der Deutschen Presse- Agentur dpa. Die Vorfälle würden von den Gewerkschaften "politisch instrumentalisiert", um ihre Interessen nach vorne zu bringen.

  • Bündnis 90/Die Grünen fordern Maßnahmen für Fußballfans

    Bündnis 90/die Grünen stellen im Bundestag den Antrag alle Formen von Diskriminierungen zu thematisieren- Bürgerrechte von Fußballfans zu stärken- mehr Einsatz für einen friedlichen und integrativen Fußballsport.

    Unter nachfolgenden Link könnt ihr die Forderungen des Bundestages an die Bundesregierung nachlesen.

    Es geht u.a. um eine bundesweite Erklärung "Gegen Diskriminierung im Fußball", die Einrichtung einer "Antidiskriminierungszentrale Sport", eine verfassungsgemäße Grundlage für die Datei "Gewalttäter Sport" und die verstärkte Förderung der Fanprojekte.

    Bundesdrucksache

  • Fantastische Stimmung oder verbotenes Feuerwerk

    Der Vorstand des HFC Fanszene e.V und die Mitarbeiter des Streetwork Fanprojektes bereiteten sich letzten Donnerstag gerade auf die Vorstandssitzung und das Gespräch mit dem Beigeordneten Wiegand vor, als im Hintergrund das Europacupspiel zwischen dem HSV und Galatasaray Istanbul lief. Als das 1:0 für die Gäste fiel und daraufhin die halbe Fankurve brannte, sahen sich alle Anwesenden an und dachten in diesem Moment wohl das Gleiche. Schließlich sollte u.a. das Abbrennen von Pyrotechnik im HFC Fanblock Thema der heutigen Sitzung sein. Wie geht man auch anhand solcher Bilder und Kommentare im TV damit um? Wie kann man jugendlichen Fußballfans derartiges Recht und Unrecht erklären?

    Spätestens wenn im öffentlich rechtlichen GEZ-Bezahlfernsehen das Rückspiel gelaufen ist, wird wieder so mancher Fanbetreuer etwas hilflos nach sachlichen Argumenten für die zu erwartende Diskussion mit den hiesigen Fangruppen suchen.  

    Epoch Times Deutschland: 1:0 für "Scheinheiligkeit"
    Selbstverständlich war es nur die "südländische Mentalität", die die Fans von Galatasaray mehrfach Feuerwerkskörper und bengalische Fackeln im Stadion des HSV abbrennen ließ. Mehrfach loderte es im Gästeblock und Rauchschwaden zogen während des Spiels über den Rasen. Ein Bengalo flog bis ans Spielfeld und erwischte fast einen Ordner. Es war ein "stimmungsvolles Bild" von brennenden und leuchtenden Feuerwerkskörpern im Gästeblock und machte das Spiel HSV gegen „Gala" auch auf den Rängen zu einem schön anzusehenden Fußballspektakel. Toll sah das aus. Ein Großteil der Medien sah das ebenso.
     
    Den kompletten Artikel findet ihr in unserem Pressewald oder unter http://www.epochtimes.de/articles/2009/03/15/420167.html
     
    "Krawalle beim Derby" HFC gegen den 1.FCM
  • Bengalos im Fußball-Stadion - Fantastische Stimmung oder verbotenes Feuerwerk

    Steffen Andritzke / Kommentar - Epoch Times Deutschland - 15.03.2009
     
    Selbstverständlich war es nur die "südländische Mentalität", die die Fans von Galatasaray mehrfach Feuerwerkskörper und bengalische Fackeln im Stadion des HSV abbrennen ließ. Mehrfach loderte es im Gästeblock und Rauchschwaden zogen während des Spiels über den Rasen. Ein Bengalo flog bis ans Spielfeld und erwischte fast einen Ordner. Es war ein "stimmungsvolles Bild" von brennenden und leuchtenden Feuerwerkskörpern im Gästeblock und machte das Spiel HSV gegen „Gala" auch auf den Rängen zu einem schön anzusehenden Fußballspektakel. Toll sah das aus. Ein Großteil der Medien sah das ebenso. Die Mopo zum Beispiel sprach von „...einer fantastischen Stimmung..." und der HSV-Spieler Marcell Jansen fand es in der Mopo „...einfach nur geil!" Jansen weiter: „Das war ein schöner Vorgeschmack auf Istanbul." Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wurden die herrlich anzuschauenden Feuerwerkskörper auch kommentiert: „...Nebelschwaden werden noch etwas das Spiel beeinträchtigen, aber die Spieler von Galatasaray kennen das ja schon..." 
     
  • Sprung an die Spitze verpasst- aber Ungeschlagenserie hält!

    Ca. 250 HFC Fans machten sich auf den Weg ins „Stadion der Freundschaft“ um die „königlichen Derbysieger“ auch gegen den Tabellenletzten zum Sieg zu peitschen.

    Das Spiel wurde zum erwartet schweren „Alltagsgeschäft“ gegen engagierte Cottbuser und so gab es viel Kampf und wenig Spiel.

    Dennoch hatte Nico Kanitz zweimal das 1:0 auf dem Fuß, konnte aber Philipp Pentke im Tor der Gastgeber nicht überwinden.

    Für Unverständnis sorgten die zahlreichen Hindernisse beim Einlass der Rot-Weißen ins Stadion. Das Verbot von diversen Kameras und brennbaren Fanfahnen und Doppelhaltern überraschte nicht nur die Fans und Fanbetreuer sondern auch die Fan- und Sicherheitsbeauftragten des Vereins.

    Welcher Fanclub verbrennt sein“ Heiligtum“ bzw. hat für seine Zaunfahne ein TÜV geprüftes „Feuerfest Prädikat“?

    Die Förderung einer positiven Fankultur sieht anders aus!

     

    In der Galerie gibt es noch weitere Eindrücke vom Tage..

  • Neuer Verein will Fan-Image aufpolieren

    Fußballspiele sollen zum Familien-Erlebnis werden - Anhänger und Sportdezernent treffen sich
  • HFC-Fanszene e.V. im Gespräch mit Stadtverwaltung

    Der Vorstand des HFC-Fanszene e.V. verständigte sich am gestrigen Abend bei einem Gespräch im Fanhaus mit dem Beigeordneten Dr. Bernd Wiegand über die weitere aktive Beteiligung des Vereinsvorstandes und des Streetwork Fanprojektes an der Stadionplanung.

     

    Alle Anwesenden waren sich darüber einig, das die kreativen Ideen und Mitwirkungspotenziale der Fans als wesentlicher Aspekt für eine erfolgreiche Umsetzung des Stadionneubaus angesehen werden.

    Der HFC-Fanszene e.V. wird der Stadt Halle deshalb nochmals überarbeitete Projektskizzen mit Vorstellungen zum „neuen Wabbel“ vorlegen.

    Ebenso herrschte zwischen Fanvertretern und Dr. Wiegand Einigkeit darüber, das die positive Entwicklung der Halleschen Fanarbeit auch beim jüngsten Sachsen-Anhalt Derby ersichtlich war und keinesfalls durch sensationsgelüstete Mediendarstellungen in Frage zu stellen ist.

  • Regionalverbundssprecher der Ost-Fanprojekte hört auf

    Nach über sieben Jahren vollzieht sich ein personeller Wechsel im Fanprojekt Potsdam/Babelsberg. Gregor Voehse, Sozialarbeiter und Fanbetreuer, der das sozialpädagogische Projekt unter der Trägerschaft des Diakonischen Werkes im Jahr 2001 aufgebaut und dann geleitet hat, verabschiedet sich, bleibt aber in unseren Diensten. Zwei Sozialpädagogen, Barbara Paech und Felix Kruse, werden künftig gemeinsam die Arbeit verantworten. Sie werden bereits eingearbeitet und im April offiziell ihre Arbeit aufnehmen, die sie sich im Rahmen der knappen Finanzierung durch die Stadt Potsdam, das Land Brandenburg und den Deutschen Fußballbund künftig aufteilen.
  • Differenzierung bei Stadionvorfällen unerlässlich!

    Im Rahmen der Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der ostdeutschen Fanprojekte (BAG-Ost) am 11.03.09 in Zwickau betonten alle Teilnehmer die Notwendigkeit, bei Vorfällen in Stadien zu differenzieren.

    Auch nach den Vorfällen zum Sachsen-Anhalt Derby fand aus Sicht der Fanprojekte keine Differenzierung statt.

    Wenn das illegale Anwenden von Pyrotechnik mit Gewalt ungeprüft gleichgesetzt werde, so die einhellige Auffassung aller Tagungsteilnehmer, gehe dies nicht nur an der Realität vorbei, sondern gefährde auch die Gewaltprävention der Fanprojektarbeit.

    Weit davon entfernt, auch nur ansatzweise die Problematik von Pyrotechnik in Stadion verharmlosen zu wollen, weisen die Fansozialarbeiter darauf hin, dass eine Pauschalisierung von Vorkommnissen in Stadien die Gefahr in sich birgt, dass auch Fans die nachweisliche Unterscheidung zwischen Verletzungen der Stadienordnungen und die Anwendung von Gewalt gegen Personen oder Sachgegenstände aufgeben.

      

    Daher wird es auch weiterhin die Aufgabe der Fanprojekte sein, derartige Problemlagen sachlich zu analysieren und gemeinsam mit allen am Prozess beteiligten Fans und Institutionen, im Sinne einer nachhaltigen Problemlösung, zu bearbeiten.

     

  • Neue Rubrik - Pressewald

    Fußball spielt sich nicht nur innerhalb des halleschen Tellerrands ab, auch über die Stadtgrenzen hinaus gibt es regelmäßig Ereignisse, die die Fangemüter beschäftigen. Hierfür gibt es von nun an eine neue Rubrik: Pressewald. Wir bieten euch hier einen Überblick über ausgewählte Artikel und Berichte und wünschen nicht nur viel Spaß beim Stöbern und Lesen, sondern möchten auch zum Nachdenken anregen..
  • Fangewalt, ein altes,neues Phänomen

    Gewaltbereite Ultras werden zunehmend zum Problem

    von Torsten Haselbauer

    Es geht wieder härter zu in Deutschlands Fußballstadien. Die Zustandsberichte über Fanrandale und Festnahmen beweisen das, gerade in dieser Saison. Fanbeauftragte und Polizei wirken ratlos und suchen neue Wege, die Gewalt in den Griff zu bekommen

  • Fast 11.000 Personen in Hooligan-Datei gespeichert

    Nachdem das niedersächsische Oberverwaltungsgericht die Rechtswidrigkeit der Datenbank "Gewalttäter Sport" festgestellt hat, prüft die Bundesregierung nun den Erlass einer Rechtsverordnung, um die Datei zusammen mit den Bundesländern auf eine rechtliche Grundlage zu stellen. Dies geht aus der jetzt veröffentlichten Antwort (PDF-Datei) des federführenden Innenministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen hervor. Aus dem vor dem Urteil der Lüneburger Richter ergangenen erstinstanzlichen Entscheid des Verwaltungsgerichts Hannover mit gleichem Tenor habe man dagegen keine Konsequenzen gezogen, da diesem frühere - teils obergerichtliche - Beschlüsse entgegengestanden hätten. So habe etwa das Verwaltungsgericht Mainz Anfang September 2008 die Speicherung personenbezogener Informationen in der sogenannten Hooligan-Datei noch für rechtmäßig erachtet (Az.: 1 K 363/08.MZ).
  • Weniger Krawalle in sächsischen Stadien

    Die Fußballspiele in Sachsen sind im vergangenen Jahr sicherer geworden. Diese Bilanz zog Innenminister Albrecht Buttolo am Dienstag vor Journalisten. Das neue Sicherheitskonzept sei aufgegangen: "Die Sicherheit von Fußballspielen hat sich deutlich verbessert. Sämtliche neun Risikobegegnungen des vergangenen Jahres sind ohne Ausschreitungen verlaufen." Der Aufbau der Fansozialarbeit, die intensive Strafverfolgung sowie die bessere Beweissicherung und Zusammenarbeit aller Beteiligten habe dazu beigetragen.
  • cop2cop: Bilanz nach einem Jahr Gesamtkonzept Fußball

    Die Sicherheit von Fußballspielen im Freistaat Sachsen hat sich im vergangenen Jahr deutlich verbessert. Sämtliche Risikobegegnungen des vergangenen Jahres sind ohne Ausschreitungen verlaufen. Dieses Ergebnis ist auf die konsequente Umsetzung der im Gesamtkonzept Fußball vorgesehenen Maßnahmen zurückzuführen. Schwerpunkte des Konzeptes sind die gewaltpräventiven Fansozialarbeit, die Intensivierung der Strafverfolgung, die Verbesserung der Beweissicherung und Dokumentation sowie eine Verbesserung der Zusammenarbeit aller Beteiligten.
  • Straftat Stinkefinger

    Was den Fans des FC Carl Zeiss Jena nach dem Spiel bei Kickers Emden passierte
     
    Von Frank Willmann
  • Stuttgarter NAchrichten: VfB-Anhänger reden mit Stadt über Fanprojekt

    Stuttgart - In 15 von 18 Bundesligastädten kümmern sich hauptamtliche Sozialarbeiter um Fußballfans im Stadion. In Stuttgart hielt dies die Stadt bisher für unnötig. Nun gibt es eine zarte Annäherung und erste Gespräche über ein Fanprojekt.
  • Krawall mit Ansage

    Das kostet uns 1 Million Euro!
     
    Von N. ALTENDORF, C. KERSTING, M. BENSEMANN und S. Hildebrandt

    Nach den Ausschreitungen beim Hinspiel und den Drohungen im Vorfeld war es Krawall mit Ansage. Dennoch konnten auch 1350 Polizisten die Straßenschlacht (sieben Verletzte, darunter fünf Beamte) nach dem Zweitliga-Spiel St. Pauli gegen Hansa Rostock (3:2) nicht verhindern.

  • Zweitligaspiel Pauli - Rostock

    Krawall auf dem Kiez

    Von Mike Glindmeier

    Schon vor dem Spiel nahm die Polizei zahlreiche Fans fest, nach dem Schlusspfiff eskalierte die Gewalt: In Hamburg ist es rund um das Zweitligaspiel des FC St. Pauli gegen Hansa Rostock zu schweren Krawallen gekommen. Ausgerechnet vor einer Tankstelle flogen Feuerwerkskörper.

  • St.Pauli vs. Rostock 3:2 (0:2).

    Am gestrigen Freitag abend fand das Nordderby der 2.Fussballbundesliga zwischen dem FC St.Pauli und dem FC Hansa Rostock statt und endete mit 3:2. Im Vorfeld der Partie hatten etliche Medien, darunter auch Indymedia, berichtet und eine Hooliganschlacht biblischen Ausmaßes befürchtet.  

     

  • Erst prügeln, dann schweigen

    Fußball: Fans und Gewalt - Erst prügeln, dann schweigen. Exzesse beim Karlsruher SC zeigen: Die neue Ultraszene ist von Gewalt fasziniert. In ihr herrscht das Gesetz des Schweigens.

    Von Tobias Schächter

  • Schuppen im Archiv

    Ulrich Wangemann über den Fortschritt der Kriminalistik dank DNA-Analyse

    Eines der schrecklichsten Verbrechen, die sich seit der Wende im Potsdamer Umland zugetragen haben, steht vor der Aufklärung. Dass der Mord an einem Laubenpieper aus Wildenbruch nach 13 Jahren vor Gericht kommt, ist den bahnbrechenden Errungenschaften der Genomforschung zu verdanken. Die systematische Erhebung dieser intimsten persönlichen Daten ist immer noch umstritten. In der Kriminalistik zeigt sie ihre Segnungen.


  • Der unbekannte Fan

    VON INGO DURSTEWITZ, WOLFGANG HETTFLEISCH UND GEORG LEPPERT

    Die ersten Reaktionen aus der Szene sind entmutigend. "Eine Geschichte über die Ultras? Viel Glück!" Oder so: "In einem Artikel? Viel zu komplex." Dabei ist die Öffentlichkeit mit Urteilen über jene Fußballfans, die sich als Ultras verstehen, schnell bei der Hand. Als Anhänger von Eintracht Frankfurt beim Auswärtsspiel in Karlsruhe jüngst Bengalisches Feuer entzündeten und bald darauf Leuchtraketen auf den Rasen flogen, waren sich die Medien einig: gefährliche Chaoten, schwere Ausschreitungen - ein Gewaltexzess.

  • Gewalt als Event

    Ultras schwören ihrem Verein ewige Liebe. Manche von ihnen gehen inzwischen aber lieber auf Raubzüge und verhalten sich wie Gangs.

    Von André Görke und Lars Spannagel
    6.3.2009 0:00 Uhr


    Februar 2009, Bützow. Montagnachmittag, 30 Kilometer vor Rostock. Im Intercity 2116, Wagen 7, sitzen zwölf junge Fans des SC Freiburg auf dem Weg zum Zweitliga-Auswärtsspiel bei Hansa. Der Zug hält um 16.50 Uhr auf Gleis 2 in Bützow, die Tür öffnet sich piepend, 15 Vermummte greifen gezielt Wagen 7 an. Sie wissen, wo die Freiburger sitzen. Die Angreifer fordern die Fanschals von den Freiburgern, dann stehlen sie Taschen, Rucksäcke und Kreditkarten. Nach wenigen Sekunden springen die Täter schon wieder aus dem Zug, um 16.51 Uhr ist der Spuk vorbei. 

  • König schlägt Bauer

    Der Hallesche FC schlägt  den FCM mit 1:0 in einem spannungsgeladenen und emotionalen Derby. 

    „Mensch Markus“ kaum hier und schon ein Denkmal gebaut!

    Am Donnertag,  zum HFC Fanszene e.V. Stammtisch im Fanhaus, hat Markus Müller den Fans bedingungslosen Kampf versprochen. Da konnte der sympathische Bengel eigentlich noch gar nicht wissen, ob er spielt. Oder doch?

    Sven Köhler hatte jedenfalls wieder mal ein goldenes Händchen, in dem er dem Youngster von Beginn  an eine Chance gab. Der Junge erzielte vor fast 11.000 frenetischen Fans nicht nur den Siegtreffer, sondern kämpfte, rackerte und „peitsche sein Team bis zum Nasenbeinbruch“ nach vorn.

    Nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung verteidigte unsere Truppe den knappen Vorsprung mit viel Geschick, bedingungslosen Einsatz und dem Quäntchen Glück einer Spitzenmannschaft der Regionalliga

    Diese Truppe macht einfach Spaß und hat es sich verdient, die Nr. 1 in Sachsen-Anhalt zu sein!

     

    Auch die Fans beider Lager schenkten sich nichts und so kochte nicht nur der marode Kessel, sondern auch so manches Gemüt über! 

    Mehr stimmungsgeladene Bilder vom Tag gibt's wie gewohnt in unserer Galerie.

  • 1. HFC-Fanszene e.V. Stammtisch im Fanhaus

    Zum 1. HFC-Fanszene e.V. Stammtisch beantworteten die Spieler Thomas Neubert, Philip Schubert und Neuzugang Markus Müller, am heutigen Abend, die zahlreichen Fragen der Fans.

    Im gut besuchten Fanhaus des Streetwork Fanprojektes stand bei allen Anwesenden natürlich das „Spiel des Jahres“ am kommenden Sonntag im Vordergrund.

    Wir freuen uns auf ein Fußballfest vor 10.000 Zuschauern und werden am Sonntag alles geben, um gegen den 1. FC Magdeburg zu gewinnen. Nach dem vorzeitigen Erreichen des Saisonziels können wir ohne Druck ins Spiel gehen und wollen den HFC Fans einen weiteren Sieg schenken.“

    Nicht nur hier waren sich die Spieler einig, sondern auch darüber, dass es sich auch bei diesem prestigeträchtigen Sachsen-Anhalt Derby nur um Sport handelt und wie in jedem anderen Spiel um 3 Punkte gekämpft wird.

     

    Deshalb auch nochmal der Appell an die Fans auf beiden Seiten, diesem Spitzenspiel auch auf den Rängen einen würdigen, sportlich, fairen Rahmen zu geben!

  • Gespräch mit Ultragruppierungen vorm Derby

    Am gestrigen Abend fand im Fanhaus des Streetwork Fanprojektes ein Gespräch mit Vertretern der Saalefront Ultras, dem Fanprojekt und dem Vorstand des HFC Fanszene e.V. statt.

    Der HFC Fanszene e.V. hat zu diesem Gespräch eingeladen um vor dem brisanten Derby gegen den 1. FCM nochmals auf die Gesamtverantwortung aller Fans für ein stimmungsvolles Fußball Event hinzuweisen.

    Wir rufen für den Sonntag alle Fußballfans und Zuschauer zur unbedingten Einhaltung der Stadionordnung, sowie der Regeln der Fairness und des sportlichen Anstandes auf und bei eventuellen Vorfällen zur nötigen Zivilcourage auf!

     

  • Streetwork-Bowling-Cup März 2009

    Im Namen der städtischen Streetworker lädt das Streetwork Fanprojekt zum nächsten Turnier des Streetwork-Bowling-Cup ein, welches am kommenden Mittwoch, den 11.03.2009, stattfindet. Beginn des "Wettstreites" ist 19 Uhr, Ihr könnt jedoch wie gewohnt ab 18 Uhr eintrudeln und Euch einbowlen. Bitte meldet Euch verbindlich und rechtzeitig bei den Organisatoren an, pro Turnier können maximal 14 Mannschaften dabei sein.
     
    Für Rückfragen stehen wir natürlich jederzeit gern zur Verfügung.
     
     
    Steffen Kluge
    Leiter Streetwork-Fanprojekt
    Tel.:0176/64204906

    Mirko Petrick
    Teamkoordinator Nördliche Neustadt
    Tel.:0177/2944919
  • 23. Auswärtspart(y) in Folge mit Punktegewinn für den HFC

    Die unglaubliche Serie von nunmehr 23 Auswärtspartien ohne Niederlage hält auch in Wilhelmshaven an.

     

    Nach einer furiosen Vorstellung in der ersten Halbzeit und einer 1:0 Pausenführung, konnte der Club in der zweiten Halbzeit erneut seine Abwehrqualitäten unter Beweis stellen und den so wichtigen Dreier zum „angestrebten Klassenerhalt“ einfahren.

    Die 250 mitgereisten HfC-er konnten somit sehr zufrieden, als die neue Nummer 1. im Lande, die lange Heimreise in die Saalestadt antreten und dem Derby gegen den 1.FCM, am kommenden Wochenende, noch entspannter entgegensehen.

     

  • 1:1 gegen Carl-Zeiss-Jena II

    Der Club muss sich nach dem Remis gegen Jena mit einem Punkt zufrieden geben, da die Chancenvorteile nicht in zählbare Ergebnisse umgemünzt werden konnten. Letztendlich fehlte unserem Angriff vor 1.414 Fans, darunter über 100 Gäste, wieder einmal die Durchschlagskraft. Die nach der Verletzung von David Bergner neuformierte Abwehr zog sich bis auf zwei, drei Wackler dabei ganz gut aus der Affäre.

    Im Rahmen der Aktion „Lizenz durch Fans“ startete heute die Button-Aktion und brachte einen Spendenerlös von 812€. Damit erhöht sich das Spendenkonto auf einen Gesamtbetrag von 2433€. Ein herzliches Dankeschön für die hohe Spendenbereitschaft! Die Buttons können auch noch zu den nächsten Spielen des Clubs und im WOSZ- Fanshop zu den normalen Öffnungszeiten erworben werden.

    • Bilder findet Ihr hier LINK .
  • 10 DVD´s „Ultras Chemie Halle“ für Lizenz durch Fans

    Für die Aktion „Lizenz durch Fans“ stellen die Saalefront Ultras / HFC-Fanatics 10 DVD´s „Ultras Chemie Halle Vol. 1" zum Spendenbeitrag von 10€ pro Stück bereit. Der gesamte Betrag wird der Spendenaktion zur Verfügung gestellt. Die DVD´s können zu den Heimspielen am Fanhaus erworben werden. Also ran an die Scheiben!

  • Lokaler Aktionsplan Halle (Saale)

    Weitere Projektvorschläge gesucht! Fokus: Demokratieerziehung, Jugendbeteiligung und Engagementförderung

    Wenn ein Fan oder Fanclub eine Idee für ein Projekt hat und diese Umsetzen möchte, kann er sich auch gern an das Streetwork Fanprojekt wenden.

  • 2. Fan-Bowling-Cup im HEP

    Am Mittwoch den 7. Mai findet ab 19.00 Uhr im Bowling-Center Bruckdorf im Rahmen der Aktion „Lizenz durch Fans“ der 2. Fan-Bowling-Cup statt. Auf 12 Bahnen können wieder vierköpfige Fan-Teams um den Mannschaftspokal kämpfen. Darüber hinaus wird der Einzelsieger bei den Damen und Herren ermittelt. Die Startgebühr beträgt 10€ pro Spieler. 4€ fließen davon in den Spendentopf der Aktion „Lizenz durch Fans“.

    Anmeldungen bitte bis 27.4.2008 an fanprojekt-halle@gmx.de  oder bei Steffen Kluge unter Tel.: 0176/64204906. Die Startgebühr kann an den Oberligaspieltagen oder nach Absprache bei Krümel oder Steffen Kluge bezahlt werden. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung aller Fanclubs und Fans unserer rot-weißen Fangemeinde.

    Euer Fanprojektbeirat

  • Button für Aktion „Lizenz durch Fans“

    Im Rahmen der Aktion „Lizenz durch Fans“ entwickelte der Fanprojektbeirat die Idee zur Herstellung eines Button. Dieser Anstecker wird zu den Heimspielen im Stadion und am Fanhaus zum Spendenbeitrag von 3€ erhältlich sein. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, diese Buttons auch auf Auswärtsfahrten bei den Fanprojektbeiratsmitgliedern oder zu den offiziellen Öffnungszeiten im Wosz Fanshop zu erwerben. Der Erlös von 3 € pro Button wird dem Verein im vollen Umfang für die Kosten der beantragten Regionalligalizenz zur Verfügung gestellt. Ein Dankeschön an alle bisherigen Spender (aktueller Spendenstand 1260€) und den Wosz Fanshop für die kostenlose Bereitstellung der Pins.  

  • Club zieht ins Finale ein

    Nach einem Tor in der 3 Minute durch Rene Stark standen die Zeichen frühzeitig auf Sieg. Der Club tat sich aber gegen leidenschaftlich kämpfende Völpker schwer und entschied das Spiel erst 15 Minuten vor Schluss durch das 2:0 durch Kevin Kittler. Die Freude über den Einzug in Landespokalfinale gegen den 1. FC Magdeburg wurde 3 Minuten vor Spielschluss durch eine schwere Verletzung unseres Kapitäns David Bergner getrübt. Wir wünschen David eine schnelle Genesung und hoffen auf seine baldige Rückkehr ins Team.
    • Bilder gibt's hier LINK .
  • 1:0 Auswärtssieg in Zwickau

    Durch ein Tor in der ersten Minute sicherte sich der Club drei wichtige Punkte im Aufstiegskampf. Maik Kunze sorgte mit seinem Treffer für das Highlight des Tages und machte sich selbst ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Auch wenn die Partie wenig Glanzlichter bot, feierten die ca. 350 mitgereisten Hallenser ihre Mannschaft über die gesamten 90 Minuten. Nach dem Abpfiff bejubelten Mannschaft und Fans gemeinsam den dritten Sieg in Folge. Auch die aufwendig gestaltete Choreographie unserer Fans wußte zu gefallen. Die Mannschaft honorierte das Engagement Ihrer Anhänger mit dem "Sprung auf den Zaun". So kann es weiter gehen.

    • Bilder findet Ihr hier LINK .
  • Spendenaktion „Lizenz durch Fans“

    Nach dem die Spendenaktion „JugendBande“ sehr erfolgreich abgeschlossen wurde, möchten wir den Verein mit einer weiteren Aktion unterstützen. Zur letzten Mitgliederversammlung entstand die Idee, den Verein bei den Kosten zur Beantragung der Regionalliga Lizenz zu unterstützen. Der Präsi hat bereits 500,00 € und die „Saalefront“ 124,10 € gespendet. Der Fanclub "Leuna Löwen" veranstaltete ein Dartturnier und konnte stolze 300,00 € an Spenden einnehmen.

    Also wer den Verein auf dem Weg in die Regionalliga finanziell unterstützen möchte, kann seinen Beitrag auf das Konto der Leuna Löwen einzahlen oder zu den Heimspielen am Fanhaus entrichten. Natürlich halten wir Euch über den Stand der Spendenaktion auf dem Laufenden. Wir zählen auf Eure Unterstützung! Euer Fanprojektbeirat

    Spendenkonto: Bernd Reichardt (Leuna Löwen)

    Saalesparkasse

    BLZ: 800 50 500

    Konto: 3430005948

    Kennwort: Lizenz durch Fans

  • "Im Schatten des Spiels"

    Gewalt, Rechtsextremismus und die Verantwortung der Medien. Ronny Blaschke schreibt als Sportjournalist über mehr als Auswärtssiege und Meisterfeiern. Für sein Buch "Im Schatten des Spiels. Rassismus und Randale im Fußball" hat er Gespräche mit Experten und Aktivisten, aber auch mit Tätern und Opfern von Gewalt und Diskriminierung geführt.
    • Mehr dazu gibt es hier LINK .

    Bildquelle: fussball-kultur.org

  • Neue Stadionverbotsrichtlinien für 1.-3. Liga

    Nach heißen Diskussionen zum Fankongress (im letzten Sommer in Leipzig) und nach langen Debatten in den Verbandsstuben, treten zum 31. März 2008 die neuen Richtlinien in Kraft. Mehr Transparenz bei der Erteilung von Stadionverboten, faire Bewährungsmöglichkeiten und das Herabsetzen der Höchstdauer von 5 auf 3 Jahre sind wesentliche Neuerungen.
  • 4:0 gegen den Tabellenletzten

    Nach dem Auswärtssieg in Chemnitz galt es heute nachzulegen. Von Beginn an sah man eine couragierte Heimelf. Die spielerische Überlegenheit und eine Vielzahl an Torchancen führten zu einem klaren 4:0 für unsere Rot-Weißen. Mit dem Ergebnis war der Gast noch sehr gut bedient und die Fans dankten der Mannschaft mit einem durchgängigen und lautstarken Support. Wieder auf einem „Aufstiegsplatz“ war die Stimmung nach dem Spiel am Fanhaus entsprechend gelöst und alle freuen sich schon auf das nächste Spiel in Zwickau.

    • 23 Bilder aus dem KWS&Fanhaus findet Ihr hier LINK .
  • Mit Kampf und Fortune zum Auswärtssieg

    Die ca. 250 mitgereisten hallenser Fans sahen eine rassige Partie mit Feld und Chancenvorteilen für den Chemnitzer FC. Doch das Tor des Tages war unserem Kapitän David Bergner vorbehalten. Nach dem 1:0 kurz nach der Pause, erhöhte der CFC nochmal den Druck und erarbeitete sich ein Vielzahl an hochkarätigen Chancen. Doch entweder trafen die Himmelblauen selbst aus 4 Metern das leere Tor nicht oder scheiterten an einem sensationell haltenden Darko Horvat im halleschen Kasten.

    • Bilder gibt's hier LINK .

    Nach dem Abpfiff kannte der Jubel im halleschen Fanblock keine Grenzen mehr. Die Mannschaft hat auf dem Platz die richtige Antwort auf die willkürlichen Sanktionen des Gastgebers gegen die halleschen Fans gegeben.

    Ein einseitiges Verbot von Choreographien sowie Schwenk- und Zaunfahnen für Gästefans ist ein Verstoß gegen das Grundgesetz Artikel 3 Absatz 1 und 3 (siehe nachfolgend). Zu dem widerspricht es dem konzeptionellen Ansatz sozialpädagogischer Fanarbeit zur Förderung einer positiven Fankultur.

    Der „Fußballgott“ –  am heutigen Tag war er ein rot-weißer Demokrat!

    Auszug aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

     Artikel 3


    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

  • Am 7. März „Runder Tisch Fanarbeit“

    Nach dem offiziellen Start des Fanprojektes im November 2006 in der Stadt Halle (Saale) gilt es nach einem Jahr gemeinsam mit allen Beteiligten ein Resümee zu ziehen. Im Rahmen eines „Runden Tisches“ soll es im Stadtteilzentrum Süd am 7. März von 10.00-12.30 Uhr darum gehen, Anforderungen und Erwartungen aller an der Fanarbeit Beteiligten zu benennen und gemeinsam unterschiedliche Problemkonstellationen anzusehen. Bei der Reflektion des Projektes werden zentrale Themen sein:
    • Was will und kann das Fanprojekt in Halle leisten?
    • Wo liegen Schwerpunkte in der künftigen Arbeit?
    • Was sind die Perspektive und die Grenzen der künftigen Fanprojektarbeit?
    • Welche Problemfelder gibt es unter den gegenwärtigen Bedingungen?

    Sozialpädagogische und ordnungspolitische Maßnahmen stehen als Aufgabenfelder als zwei gleichberechtigte Säulen nebeneinander. Im Dialog mit den Partnern, wie dem DFB, der Koordinationsstelle für Fanprojekte, dem Halleschen Fußballclub, Bildungsträgern, Trägern der Jugendhilfe, der  Polizei und dem Ordnungsamt, gilt es das Projekt weiterzuentwickeln. Die erfolgreiche Umsetzung des Streetwork Fanprojektes in der Stadt Halle bedarf einer gesamtgesellschaftlichen Akzeptanz und einer damit verbundenen engen und vertrauenswürdigen Zusammenarbeit zwischen allen relevanten Institutionen unserer Kommune, des Landes Sachsen-Anhalt und bundesweit agierender Organisationen. Ziel dieses „Runden Tisches“ ist die Bildung eines Kuratoriums und die Verabschiedung einer gemeinsamen Erklärung zur Unterstützung der Fanarbeit in Halle.
  • Torloses Remis vor 3700 Zuschauern in Chemnitz

    Mit ca. 200 Zugfahrern und einer BFE-Einheit ging es heute nach Chemnitz. Im Stadion versammelten sich dann ca. 350 HFC Fans und eröffneten das Spiel mit einer ansprechenden Choreo und einem stimmungsvollen Support. Die Mannschaft zeigte eine gute kämpferische Leistung und ließ bis auf einen Pfostenschuss in der ersten Halbzeit kaum Torchancen der Gastgeber zu. In der zweiten Hälfte erspielte sich der CFC einige Torchancen, vergab diese aber kläglich. Kurz vor Ultimo wurde dann Segundo im Strafraum gefault, doch der von den rot-weißen Anhängern geforderte Strafstosspfiff blieb aus.

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  • Auf nach Chemnitz

    Es geht um nichts mehr ... Mitnichten! Es geht um die rot weiße Ehre, um Selbstbewußtsein für die neue Saison, um optimistische Stimmung im Umfeld des Clubs. Bildquelle: www.saalefront.de
  • Fahnenpasspflicht bleibt, aber Gesprächsbereitschaft signalisiert

    Das Fanprojekt hat dem HFC, im Auftrag der am letzten Fantreffen beteiligten Fanclubs, die Bitte um eine nochmalige Prüfung einer zwingenden Fahnenpassregelung übermittelt.

    Dazu Jörg Sitte:  „Ich werde das schriftliche Anliegen der Fans bei der nächsten Vorstandssitzung ansprechen. Grundsätzlich kann ich mir eine Gesprächsbereitschaft des Vereins zu dieser Thematik vorstellen. Allerdings wird die zum jetzigen Zeitpunkt festgelegte Fahnenpasspflicht, zumindest bis zum Sachsen Leipzig Spiel definitiv Gültigkeit haben, da diese Regelung als Präventivmaßnahme im Sicherheitskonzept mit allen beteiligten Institutionen bereits unumstößlich festgeschrieben wurde. Ich bitte dafür um Verständnis.“

  • Hurra der Bagger ist da - Danke an die HWA!

    Am Fanhaus haben heute die Wasser- und Abwasseranschlussarbeiten begonnen. Ein herzlicher Dank an Herrn Klose und Co!
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  • Pro neues Stadion

    Wir rufen alle Fans, Fanclubs, Vereinigungen und Sympathiesanten des HFC auf, sich an der Aktion "Pro neues Stadion" zu beteiligen. Hier könnt Ihr Euch schon mal den Aufruf runterladen, ausdrucken und ausfüllen. Zum Heimspiel gegen Sachsen-Leipzig könnt ihr die Flyer dann in der Fan- und Badkurve abgeben. In der Fankurfe übernehmen das Einsammeln die Web-H@llunken und in der Badkurve die Edelfans. Wer will, kann sich ja auch schon ein paar mehr Handzettel ausdrucken und Unterschriften in der Verwandtschaft sammeln. Es werden am Spieltag gegen Sachsen-Leipzig noch eine größere Menge an Flyern zur Verfügung stehen, deren Herstellung das Fanprojekt übernimmt. Je nachdem wie groß die Resonanz auf diese Aktion ist, werden wir dann kurzfristig über weitere Schritte und Aktionen in der Öffentlichkeit entscheiden. Vorschläge dazu gibt es bereits mehrere. Wer aber noch Ideen hat, kann sich unter der Mailadresse: grabbel-69@gmx.de oder Telefon: 0345/5605523 bei Grabbel melden.
  • Fantreffen brachte erste Beschlüsse – Gründung eines Fanclub-Dachverbandes am 12.04.2007

    Zum gestrigen Fantreffen waren Vertreter von 10 aktiven Fanclubs im Restaurant „Bischoff“ erschienen.

    Zu Beginn wurde sich mehrheitlich für einen Stadionneubau ausgesprochen und man einigte sich auf die Gründung einer Faninitiative “Pro neues Stadion“ mit einer siebenköpfigen Organisationsleitung. Es wurde nochmal deutlich gemacht, wenn wir überhaupt irgend wann mal wieder höherklassigen Fußball in Halle sehen wollen, brauchen wir ein neues Stadion. Für das KWS erhalten wir niemals eine Lizenz für die 3. Liga! Deshalb gilt es jetzt alle Hallenser, die Politiker und die Medien nochmal wach zu rütteln, damit der Sport in Halle eine Zukunft hat. Halle braucht eine neues Stadion! Nicht nur für den Fußball, sondern auch als Austragungsstätte für musikalische und kulturelle Events etc..

    Als erste Aktion wurde eine Plakat- und Flyeraktion zum Sachsen Leipzig Spiel beschlossen. Im zweiten Tagesordnungspunkt wurde die Entwicklung einer neuen Organisationsstruktur für alle HFC-Fanclubs diskutiert und man einigte sich einheitlich auf die Gründung eines Dachverbandes mit der Integration aller interessierten Fanclubs. Mit diesem Zusammenschluss soll der Zusammenhalt der HFC Fans gefördert und damit eine wirksamere Interessenvertretung gegenüber dem Verein und Behörden geschaffen werden. Alle Fanclubs, Fans und Vereinigungen sind am 12.4.2007 ab 18.00 Uhr in die Begegnungsstätte „Urban“ am Thüringer Bahnhof recht herzlich eingeladen, um an diesem Abend über die Organisationsstruktur eines Fanbeirats zu diskutieren und aus unserer Mitte diejenigen zu benennen, die dieses Gremium in Zukunft leiten und organisieren werden. Weiterhin wanden sich alle Fanclubvertreter gegen eine zwingende Fahnenpassregelung und beauftragten das Fanprojekt eine entsprechende Stellungnahme an den Vorstand des Vereins weiter zu leiten.

    Abschließend wurde folgender Aufruf gestartet:

    „Wir fordern alle HFC-Fans auf, sich am 31.03.07 weder provozieren zu lassen, noch mit rassistischen Äußerungen selbst zu provozieren. Wir fordern alle HFC- Fans auf, aktiv gegen eventuelle Verursacher aufzutreten.“ Gleichwohl lassen wir uns nicht verbieten Lügner auch als solche zu benennen. Vom HFC erwarten wir, dass er  gegen den Verein und seine Fans diffamierende Kampagnen und daraus resultierende Strafen, offensiv und energisch entgegen tritt und dabei alle Möglichkeiten ausschöpft. In einem solchen Fall erwarten wir den Schulterschluß, ausgehend vom Präsidium, mit den Fans des HFC.

    Halle, 21.03.07

    Die Troyen – Fan-Club“69“ – Leuna Löwen – Saalefront Ultras – Die Web-H@llunken Südpark –  Ultras Red-White – Status Krass – Wulfspack – Die Edelfans – Saalegeschwüre

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  • 16. Fan-Finale vom 24.-26. Mai in Berlin

    Auch in diesem Jahr findet das Fan-Finale am Wochenende des Pokalendspiels in Berlin statt. An diesem Turnier nehmen Fanmannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet teil.

    Auch das Fanprojekt Halle hat eine Einladung zu diesem Turnier erhalten.

    Bei Interesse meldet Euch bitte bei Steffen. Von Ihm erfahrt Ihr dann auch alle weiteren Details. Nur soviel: Übernachtet wird in einem Zeltcamp, es findet ein Jungen- und ein Mädchenturnier statt und es gibt für alle interessierten Akteure Frei- bzw. Kaufkarten für das DFB-Pokalendspiel.

  • Fantreffen im „Bischoff“ - Mittwoch 21.3. (18 Uhr)

    Das Fanprojekt möchte gern den Vorschlag von Grabbel und den Troyen aufgreifen und kurzfristig zu einem Gespräch mit Vertretern aller HFC Fanclubs und Fans ohne Fanclubzugehörigkeit einladen.

    Bei diesem Treffen soll es in erster Linie um die Vorbereitung einer Faninitiative „Pro neues Stadion“, die zukünftige Organisationsstruktur der Fanclubs und die allgemeine Situation des Vereins aus Fansicht gehen. Natürlich können in dieser  Gesprächsrunde auch andere Themen angesprochen werden. Damit die Runde nicht zu groß wird und „arbeitsfähig“ bleibt, bitten wir um die Entsendung von max. 2 Vertretern pro Fanclub.

  • HFC unterliegt Auerbach 0:2

    Bei grausigem Wetter fanden sich heute nur wenige Fans am Fanhaus ein und so blieb auch der Grill kalt. Pünktlich nach Anpfiff setzte dann auch noch Regen ein und die 600 Getreuen im Stadion hofften trotz widriger äußerer Bedingungen auf einen erfolgreich aufspielenden HFC. Doch bis auf einen Pfostenschuss durch Gleis gelang dem Club nicht viel und so ging es  verdient mit einem 0:1 in die Pause. Wer jetzt auf eine Steigerung der Gastgeber hoffte wurde bitter enttäuscht und sah nach einen Freistoß das 0:2. Ein leises Aufbäumen in den letzten zwanzig Minuten brachte auch nichts Zählbares mehr und so gingen die Anhänger unseres Teams nass und frustriert nach Hause.

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  • Partnertreffen hinterläßt positives Feedback

    Am gestrigen Dienstag fand im V.I.P-Raum des KWS ein Treffen mit regionalen Vertretern aus Wirtschaft und Handel statt. Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Halle/Saale hatte Partner aus der Wirtschaft, dem Handel und dem handwerklichen Bereich eingeladen, um Ihnen das Streetwork Fanprojekt vorzustellen.

    Als „Hausherr“ übernahm zunächst Dr. Michael Schädlich das Wort und bekräftigte noch einmal die Notwendigkeit einer sozialpädagogischen Fanarbeit und sicherte die weitere Unterstützung durch den Verein zu. Er machte aber auch deutlich, dass ein Fanprojekt allein die Probleme im Umfeld des Fußballs nicht lösen kann und ein ständiger Dialog mit den Fans und der am Fußballgeschehen beteiligten Behörden notwendig ist. Lothar Rochau (Fachbereichsleiter) bekräftigte die Absicherung des Fanprojektes seitens der Stadt Halle für die nächsten drei Jahre. Der Leiter des Fanprojektes Steffen Kluge erläuterte allen Anwesenden die Aufgaben und Zielstellungen des Projektes und gab Auskunft über bisherige Aktionen und Aktivitäten sowie über weiterführende Maßnahmen. Der Fanbeauftragte Peter Patan äußerte sich in gewohnter charmant-kritischer Art und forderte die baldige Fertigstellung des Fanhauses.

    Bei der anschließenden Begehung des Fanhauses wurde mit den anwesenden Unternehmen rege nach Formen einer Unterstützung gesucht und erste Maßnahmen gleich vor Ort besprochen. An dieser Stelle gilt unser Dank allen Unternehmen, welche das Fanprojekt bisher unterstützt oder sich heute für eine zukünftige Hilfe ausgesprochen haben.

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  • Chemie 1:1 in Meuselwitz

    Bei strahlendem Sonnenschein und 15 Grad ging es im Mallorcaoutfit mit zwei Fanbussen nach Meuselwitz. Die gute Stimmung im „Saalefront-Bus“ erinnerte stark an den Ballermann und sollte sich auch während des Spiels nicht ändern. Die ca. 250 mitgereisten Hallenser sahen in der Blueship-Arena einen gut aufspielenden HFC mit zahlreichen Torchancen. Die Mannschaft war gegenüber dem Erfurt Spiel nicht wieder zu erkennen und spielte in der Offensive schnell und geradlinig und die Abwehr lies kaum Chancen der Gastgeber zu. Doch nach dem schnellen 1:0 durch unser Kopfballungeheuer Sebastian Wille wurden Chancen in Serie vergeben und so kam es wie es kommen musste. Ein schneller Angriff der Hausherren mit einem langen Pass auf links außen und einer scharfen Flanke an den zweiten Pfosten führte in der 75. Minute zum 1:1 durch Robert Scannevin. Auch danach spielte der Club alles andere als lauen Sommerfußball, doch der Siegtreffer wollte heute einfach nicht fallen. So richtig gestört hat es aber keinen der mitgereisten Rot-Weißen, denn in der jetzigen Situation steht Erlebnisfußball vor Ergebnisfußball. Der heutige Auftritt macht wieder Hoffnung auf erfolgreichere Zeiten.

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  • Zweite verliert Topspiel

    Im Spitzenspiel der Verbandsliga Sachsen-Anhalt verlor am Nachmittag die II. Vertretung des HFC im Stadion am Böllberger Weg gegen den Tabellenführer VfB Sangerhausen mit 1:3. Vor über 250 Zuschauern brachte gerade der aus der Ersten degradierte Christian Fährmann den Club in Führung, als er den Gästekeeper aus Nahdistanz keine Chance ließ. Doch praktisch im Gegenzug fiel der Ausgleich für den VfB, zugleich der Pausenstand. Nach dem Wechsel verflachte das Spiel, doch dann trafen die Gäste mit einem Doppelschlag. Erst sah HFC-Torwart Geisthart sehr unglücklich bei einem Freistoß aus gut 25 Metern aus. Doch nur wenige Momente später sollte es noch schlimmer kommen. Aus ähnlicher Position nutzten die Gäste wieder eine Standardsituation. Diesmal wurde der Ball abgefälscht und ließ Geisthardt keine Chance. Im Anschluß brachte der HFC nur noch wenig offensiv zustande und so blieb es nach 90 Minuten bei der verdienten Heimniederlage.
  • Partnertreffen im KWS

    Am Dienstag, den 13. März 2007 findet ab 15.00 Uhr im V.I.P-Raum des KWS ein Treffen mit regionalen Vertretern aus Wirtschaft und Handel statt.

    Vertreter des Eigenbetriebes für Arbeitsförderung, des Halleschen Fußballclub e.V. und der Stadt Halle/Saale, möchten den Partnern aus der Wirtschaft, dem Handel und dem handwerklichen Bereich, das Streetwork Fanprojekt vorstellen.

    Für eine  erfolgversprechende, sozialpädagogische Fanarbeit in Halle (Saale), ist die weitere Ausgestaltung des Fanhauses zu einer Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle für Fußballfans eine zentrale Aufgabe. Derzeit wirken 10 Fans im Rahmen einer Entgeldmaßnahme aktiv an der praktischen Umsetzung des Konzeptes mit. Diese Maßnahme endet nach dem derzeitigen Stand am 30. Juni 2007. Durch eine weitere Unterstützung ortsansässiger Unternehmen, würden sich die Chancen für eine Fortsetzung der Projektarbeit in der bisherigen Qualität und Quantität erheblich verbessern. Was erwartet die geladenen Unternehmen an diesem Tag? Neben der Projektvorstellung und einer Ortsbesichtigung sind Gespräche bzw. die Erörterung der Möglichkeiten in geselligen Runde geplant.

     

    Speisen und Getränke werden von der „Koch- und Backakademie für kleine und große Hallenser“ präsentiert. Unterstützt wird diese Aktion von der FAA.

  • Bundesweiter Fankongress

    DFB und DFL planen den ersten bundesweiten Fan-Kongress am 23. und 24. Juni 2007. Das Streetwork Fanprojekt möchte vier Vertreter der halleschen Fanszene zu dieser Veranstaltung einladen. Auch wenn der genaue Veranstaltungsort noch nicht feststeht, möchten wir Euch bitten, uns bis zum 16. März 2007 Bescheid zu geben, da die Teilnehmerzahl beschränkt ist.

     

    Die Reise- und Übernachtungskosten werden vom Fanprojekt übernommen, für die Verpflegung an den beiden Veranstaltungstagen kommen die Veranstalter auf. Hier findet ihr schon mal eine Übersicht über die auf dem Fan-Kongress zu diskutierenden Themenkomplexe. Darüber hinaus wird es ein fanorientiertes Freizeitangebot geben.

  • Fanprojekt unterstützt Aktionswoche des NOFV

    Unter dem Motto "Für Fair-Play - Gemeinsam gegen Gewalt und Rassismus" will der Nordostdeutsche Fußballverband mit einer Aktionswoche ein positives Zeichen setzen. An den beiden Spieltagen der Oberliga am 16.-18.03.2007 und am 23.-25.03.2007 soll an allen Spielorten für einen sauberen, fairen und friedlichen Fußballsport in den Stadien geworben werden.

    Zum Auswärtsspiel nach Meuselwitz am kommendnen Sonntag den 11.03.2007 stehen zwei Fanbusse zur Verfügung. Treffpunkt 10.30 Uhr, Abfahrt ist 11.00 Uhr vorm KWS. Es stehen noch Plätze für Kurzentschlossene zum Preis von 10€ zur Verfügung.
  • Große Resonanz bei Fanforum „Prävention und Sicherheit beim Fußball“

    Am gestigen Abend fand in der überfüllten Gaststätte „Bischoff“ ein Fanforum mit zahlreichen offiziellen Vertretern von Polizeibehörden, des Landesverwaltungsamtes, dem NOFV, der Stadt Halle und dem Vereinsvorstand des Halleschen Fußballclubs statt. Zentrales Thema war die sicherheitsrelevante Vorbereitung des Oberligapunktspiel am 31.03.2007 gegen den FC Sachsen Leipzig.

     Die Sicherheitsorgane wiesen auf zahlreiche Maßnahmen im Zuge der Gefahrenabwehr hin. „Es wird anhand von Gefahrenanalysen ordnungspolitische Verfügungen geben, wobei man für deren Durchsetzung einen kooperativen Weg mit allen Beteiligten anstrebt“. Wie man sich in diesem Zusammenhang eine kooperative Zusammenarbeit mit den Fans vorstellt, blieb jedoch im Dunkeln. Der Verein entschuldigte sich bei den Fans für die überzogenen Fahnenkontrollen und Abweisungen beim letzten Heimspiel gegen den FC Rot-Weiß Erfurt II, wies aber nochmal deutlich auf die zukünftigen „Fahnenregelungen“ hin. Diese werden zum Spiel gegen Sachsen Leipzig äußerst konsequent durchgesetzt. Darüber hinaus werden nur Fahnen der am Spiel beteiligten Vereinen  zugelassen. Zaunfahnen dürfen nur bis auf eine Höhe von 1,20m aufgehängt werden. Der Verein öffnet die Stadionkassen bereits 12.00 Uhr und bittet alle Fans frühzeitig am Stadion zu erscheinen, damit die nochmals verstärkten Einlasskontrollen mit den entsprechenden Leibesvisitationen problemlos durchgeführt werden können.

     

    In der nachfolgenden Fragerunde wurde versucht, die Fragen der anwesenden Fans zu beantworten. Hier eine kleine Auswahl: Auf die Frage, mit welchen Aufgaben die szenekundigen Beamten eingesetzt werden, hieß es; „Ihre Aufgabe besteht unter anderem darin, etwaig vorhandene Feindbilder abzubauen und durch Kontakte spezielle Kenntnisse zu erhalten, schließlich ist eine SKB in erster Linie Polizeibeamter und kein Sozialarbeiter.“ Eine weitere Frage lautete; „Wann kommt ein Fan in die Datei Gewalttäter Sport?“ Antwort: „Wenn er Polizeimaßnahmen boykotiert. Eine Eintragung hat aber nicht zwangsläufig ein Stadionverbot zur Folge und wird nach 1-1,5 Jahren ohne Auffälligkeit des Betreffenden wieder gelöscht.“ Eine weitere Frage lautete; „Ist ein Polizist nach Auseinandersetzungen verpflichtet seinen Namen zu nennen? Antwort: „Er ist verpflichtet seine Dienstnummer zu nennen. Es kommt leider oft zu unnötigen Untersagungen durch die Polizei. Jeder Fan hat das Recht auf angemessene Behandlung. Anonymität seitens der Polizei ist nicht gerechtfertigt.“

     

    Einige Bilder der Veranstaltung findet Ihr hier LINK .

  • Jena Spiel verlegt - Angebote überarbeitet

    Das Punktspiel unseres HFC gegen die II. Vertretung des FC Carl-Zeiss Jena wurde heute durch den NOFV vom 14. April auf den 18. April verlegt. Durch die Einstufung des Spiels als Risikopartie und das stattfinden der 2. Bundesliga-Paarung CZ Jena gegen Erzgebirge Aue am 16.04. wird nun am Mittwoch im Erst-Abbe-Sportfeld gespielt.

    Darüber hinaus haben wir für Euch unseren Angebotsmenüpunkt weiter überarbeitet, so dass Euch nun noch übersichtlicher die Einzelfall-Hilfe, Job- und Sportangebote zur Verfügung stehen. Ein Klick lohnt sich also.

    Ein ausführlicher Bericht zum heutigen Fanforum findet Ihr morgen früh auf Eurer Fanprojekt-Website.

  • „Die Probleme wurden viel zu sehr verharmlost“

    BZ (Badische Zeitung, 23.2.2007) - INTERVIEW mit dem Fan-Experten und Sportwissenschaftler Michael Gabriel über das Thema Fußball-Randale am Beispiel Leipzig.

    Bei einer Straßenschlacht nach dem Fußballspiel des 1. FC Lok Leipzig gegen Erzgebirge Aue II sind jüngst 39 Polizisten verletzt worden. 300 Polizisten standen 800 Randalierern gegenüber, von denen sich laut Polizei etwa 300 aktiv an den Krawallen beteiligten. Martina Philipp sprach mit dem Diplom-Sportwissenschaftler und Leiter der Koordinationsstelle Fan-Projekte Michael Gabriel (43) über Ursachen solcher Randale und wie sie verhindert werden könnten.

    Den ganzen Artikel könnt Ihr hier nachlesen LINK .

    Weitere interessante Artikel findet Ihr in der Presseschau der KOS-Fanprojekt Website LINK .

  • Fanreise zur EM Quali nach Wales

    Auch wenn es mit den Eintrittskarten für Prag leider nicht geklappt hat, wollen wir es für das EM Quali Spiel unserer Nationalelf in Cardiff nochmal probieren und vom 7.-9.9.2007 nach Wales reisen. Leider werden die Eintrittskarten vom DFB erst zeitnah zum Spieltermin an die Fanprojekte verteilt. Damit wir mit "Atlasreisen" aus Merseburg planen können, wollen wir im Vorfeld schon mal den Bedarf ermitteln. Meldet Euch also bitte bei Steffen Kluge (siehe Kontakt) oder 
     
    Marco Hein
    Reisebüro "ATLASREISEN"
    Gotthardstrasse 5 - 13
    06217 Merseburg

    Telefon 0 34 61 - 21 07 35

    Mail: merseburg.75210@atlasreisen.de

     Den Infoflyer vom Reisebüro als pdf-Datei im Download iconFlyer (357.3 KB) .

  • Fanforum im Restaurant Bischoff - Info Fahnenregelung

    Das Fanforum „Prävention und Sicherheit beim Fußball“ am kommenden Donnerstag findet nicht wie angekündigt im V.I.P. Raum des KWS, sondern aus Platzgründen in der Gaststätte „Bischoff“ auf dem angrenzenden Sportdreieck statt.

    Für das Auswärtsspiel beim ZFC Meuselwitz gibt es auch noch Bustickets direkt vor dem Forum.

    Desweiteren weißt der HFC noch einmal auf die Regelung für Zaun- und Schwenkfahnen im Kurt-Wabbel-Stadion hin.

    Fahnen bis 1,5 m Länge kommen ohne zeitliche Begrenzung und ohne Fahnenpass ins Stadion, sofern auf ihnen kein beleidigender, gewaltverherrlichender oder rassistischer Inhalt widergegeben wird.

    • Sämtliche Fahnen (Zaun- und Schwenkfahnen etc.), die über 1,5 m lang sind und alle Fahnen mit Fahnenstangen von mehr als 3 cm Durchmesser benötigen einen Fahnenpass.
    • Verantwortlich für den jeweiligen Gegenstand ist der Inhaber des jeweiligen Fahnenpasses. Er trägt Sorge für die ordnungsgemäße Handhabung vor, während und nach dem Spiel.
    • Eine Alternative für Fahnen über 1,5 m Länge und ohne Fahnenpass besteht, indem der jeweilige Fahnenbesitzer 15 Minuten vor Kassenöffnung am Stadion (Bereich 2, Aufgang zur Fankurve) ist und diese Fahne entsprechend durch den HFC-Sicherheitsbeauftragten René Siebert freigeben lässt.

    Fahnenpässe können über den Fanbeauftragten Peter Patan unter Vorlage eines Fotos der jeweiligen Fahne formlos und kurzfristig beantragt werden. Für Rückfragen steht der Sicherheitsbeauftragte René Siebert unter (0170) 331 06 21 zur Verfügung.

  • Club nur Remis gegen die Reserve aus Erfurt

    Zum ersten Heimspiel nach der Winterpause trafen sich ca.150 Fans am Fanhaus um sich auf die Oberligapartie gegen den FC Rot-Weiß-Erfurt II einzustimmen. In der ersten Halbzeit lief es wie schon gegen Halberstadt noch nicht rund im Angriffspiel unseres Teams und man musste mit den 0:0 zur Pause sogar zufrieden sein. Kurz nach der Pause fiel die nicht unverdiente Führung für die Gäste. Nur drei Minuten später konnte Maik Kunze den Ausgleich erzielen. Jetzt kam unser Team besser in Spiel und hatte noch einige Chancen zum Siegtreffer. Obwohl die Fankurve unser Team mit einem ausdauernden Support noch vorn trieb, blieb es letzendlich bei einem leistungsgerechten Unentschieden vor ca. 1100 Zuschauern.
    • Neu in der Galerie sind Bilder vom Spiel LINK .
  • Busfahrt nach Meuselwitz

    Da eine An- und Abreise mit der Bahn zum Stadion in Meuselwitz kaum möglich ist, prüfen wir derzeit die Verfügbarkeit von Fanbussen für die Fahrt zum Auswärtsspiel in Meuselwitz. Damit wir den Bedarf ermitteln können, bitten wir alle Interessenten sich zum Heimspiel gegen Erfurt II am kommenden Sonntag bei den Mitarbeitern des Fanprojektes am Fanhaus oder bei Peter Patan zu melden. Natürlich könnt Ihr uns auch per Mail oder Telefon erreichen (siehe Kontakt).
  • Fanforum am 08.03.2007 im KWS

    „Prävention und Sicherheit beim Fußball“

    Am kommenden Donnerstag, den 08.03.2007 findet ab 18.00 Uhr im V.I.P.-Raum des KWS ein Fanforum des HFC unter dem Thema „Prävention und Sicherheit beim Fußball“ statt. Auch schon im Hinblick auf das brisante Oberligaspiel gegen den FC Sachsen Leipzig am 31.03.2007 sollen organisatorische Fragen zur Sicherheit im Stadion die Hauptthematik dieser Veranstaltung sein. Neben der bereits bestätigten Teilnahme des HFC-Vorstandes wurden auch kompetente Vertreter des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt, der Polizeidirektion Halle und der Bundespolizei sowie Herr Klaus Ebeling als Mitglied des Sicherheitsausschusses des NOFV eingeladen. Dazu werden natürlich auch die Mitarbeiter des Fanprojektes anwesend sein.

  • 10000. Besucher online !

    Wir möchten uns bei allen Usern für das rege Interesse bedanken. Wir sind seit dem 20.12.2006 mit unserer eigenständigen Site online und konnten heute bereits den 10000. Zugriff verzeichnen. Dies ist für uns natürlich die beste Motivation, auch in Zukunft eine aktuelle Homepage für unsere HFC Fangemeinde zu gestalten. Eure Fanprojekt Mediengruppe
  • Die Aktion Fußballfans beobachten Polizei

    Offener Brief des Babelsberger Fanprojektes

    Hallo Hallenser Fußballfans, sicherlich hat es sich auch schon bei Euch herumgesprochen, dass es diese Aktion gibt.

    "Fußballfans beobachten Polizei"

  • Bowling-Cup 2007


    Am Mittwoch ist wieder Bowling-Time! Es sind noch Bahnen frei. Einfach anrufen, anmelden oder kurz entschlossen zur Bahn kommen.

    Bowling-Cup 2007
    für Freizeit- und Spaßmannschaften, alle aus der Kinder- und Jugendarbeit und natürlich HFC-Fans

    im Wüstenbowling-Center Halle-Bruckdorf


    Jede Mannschaft besteht aus 4 Spielern, die Startgebühr pro Team beträgt 20 €.
    Anmeldungen für die laufende Saison jederzeit möglich.
    Informationen und Anmeldungen bei  Streetworker Steffen Kluge 0163-3801163
    Termine: 14.03./ 11.04./ 16.05./ 13.06. Beginn ist jeweils ab 18.00 Uhr!!!